Musik, Spiel und Gebet

"Wie lieblich ist der Maien" ertönte am frühen Sonntagmorgen in Richtung Osten vom Turm der Stadtkirche in Grünberg. Mit je einem Choral in die drei weiteren Himmelsrichtungen eröffneten die Aktiven des Musikvereins nach dem Glockengeläut um sieben Uhr den Veranstaltungsreigen zum Pfingstfest in der Gallusstadt. Neben dem Turmblasen standen die Matinee im Brunnental, das neunte Entenrennen sowie am Pfingstmontag der Grenzgang mit Feldgottesdienst auf dem Programm.

"Wie lieblich ist der Maien" ertönte am frühen Sonntagmorgen in Richtung Osten vom Turm der Stadtkirche in Grünberg. Mit je einem Choral in die drei weiteren Himmelsrichtungen eröffneten die Aktiven des Musikvereins nach dem Glockengeläut um sieben Uhr den Veranstaltungsreigen zum Pfingstfest in der Gallusstadt. Neben dem Turmblasen standen die Matinee im Brunnental, das neunte Entenrennen sowie am Pfingstmontag der Grenzgang mit Feldgottesdienst auf dem Programm.

120 Preise winken

Zur Matinee mit Grillfest hatte der Musikverein eingeladen, die Bewirtung übernommen und unterhielt zudem die Gäste musikalisch unter Leitung von Matthias Seim. Als Veranstalter fungierten zusätzlich die Stadt Grünberg und die Gallusmarktkommission. So begrüßten deren Vorsitzendem Thomas Siek, Bürgermeister Frank Ide und Marktfrau Antje Wenzel die Anwesenden. Unter Dirigent Alexander Launspach brachten die Mitglieder des "Sängerkranzes" mehrere Stücke zu Gehör. War am Anfang der Besuch noch etwas verhalten, füllten sich um die Mittagszeit alle Bänke mit Gästen, die das schöne Pfingstwetter im Naherholungsgebiet genossen. Unterhalten wurden sie dann von den "Fidelen Oberhessen" unter Christopher Lipp, die nicht nur ihre Instrumente einsetzten, sondern auch Gesangsanlagen darbrachten.

900 kleine gelbe Plastiktierchen schickten "Märtfraa" Antje Wenzel und Bürgermeister Frank Ide beim 9. Grünberger Entenrennen auf ihre Wettbewerbs-Reise durch den Mühlbach. In zwei Durchgängen wurden jeweils die ersten 60 Enten von Armin Schäfer und Thomas Siek von der Gallusmarktkommission vor dem Mühlrad am Wasserwerk herausgefischt. Sie starteten dann im Finaldurchgang und ihren Besitzer winkten dann exakt 120 Preise im Wert von über 1000 Euro, gestiftet von der heimischen Geschäftswelt.

Gleichwertig waren dabei die ersten drei Gewinne, sowohl bei Erwachsenen als auch bei den Kindern. Christa Möbus ist nun Besitzerin eines Kugelgrills, Laura Tröller gewann einen Reisegutschein und Thomas Fischer darf sich auf ein Wochenende in einem Renault-Cabrio freuen. Einen kleinen Swimmingpool nennt nun Mayla Howell bei den Kinderpreisen ihr Eigen. Ein Legospiel nahm Suleimann Salya in Empfang und einen Fußball bekam Matteo Christ.

Etwa 120 Wanderer begaben sich am Pfingstmontag beim Grenzgang vom Marktplatz auf den Weg zum Gemarkungspunkt "Schild" oberhalb des Modellflugplatzes in Richtung Göbelnrod.

Dekan Norbert Heide, Pfarrer Lukas von Nordheim und sein katholischer Amtsbruder Clemens Matthias Wunderle gestalteten den Feldgottesdienst. Beim Rupfen einer Rose stellte Dekan Heide in seiner Predigt fest, dass diese aus 48 Blütenblättern bestand. Obwohl alle Teile noch da waren, wirkten sie nicht mehr, denn nur komplett war die Blume schön. So sei es auch mit den Christen, allein könne man klug oder in Ordnung sein, aber eine große Gemeinschaft sei viel schöner, so der Dekan. Im Glauben an den einen Gott sollten katholische und evangelische Christen eins sein, wie bei diesem Feldgottesdienst. Nur so könne man Zeichen setzen, meinte Heide abschließend. Nach einem kurzen Frühstück kehrten die Grenzgänger in Richtung Stadt zurück.

Zum Abschluss der Wanderung waren die Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen, vorbereitet vom ESV Rot-Weiß auf dessen Sportgelände.

Quelle: Gießener Allgemeine

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