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Turbulente Geburt auf der B49 - Ungewöhnlicher Einsatz im Landkreis Gießen

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Von: Constantin Hoppe

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Krankenwagen
Für Kind und Eltern ging es im Anschluss mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Ungewöhnlicher Einsatz für die Voraushelfer der Freiwilligen Feuerwehr Buseck: Sie halfen bei der Geburt eines Babys auf der B49.

Buseck - Bei der Frage, wann und wo ein Baby entscheidet, auf die Welt zu kommen, haben Eltern wenig mitzureden. Das erlebte nun auch ein Paar auf der Bundesstraße 49. Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden hatte es ihr Kind so eilig, das Licht der Welt zu erblicken, dass es die werdenden Eltern nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus schafften.

Stattdessen stoppten sie ihren Pkw im Bereich der Autobahnauffahrten zur A5 zwischen Buseck und Reiskirchen uns setzten einen Notruf ab. Von der Rettungsleitstelle um 5.57 Uhr mit dem eher ungewöhnlichen Einsatzstichwort »beginnende Geburt« alarmiert, eilten zwei Voraushelfer der Freiwilligen Feuerwehr Buseck zu dem ungeplanten Geburtsort.

Kreis Gießen: Eltern erreichen Krankenhaus nicht mehr rechtzeitig - Geburt am Straßenrand

Thorsten Hansmann und sein Kamerad sicherten das abgestellte Fahrzeug und unterstützten die werdenden Eltern bei der Geburt. Nur wenige Minuten nach Ankunft des ebenfalls alarmierten Rettungsdienstes wurde das Baby sicher zur Welt gebracht. Für Kind und Eltern ging es im Anschluss mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus - alle drei sind wohlauf.

Auch für die ehrenamtlichen Helfer war das alles andere als ein alltäglicher Einsatz: »In den 20 Jahren, die es die Voraushelfer nun schon gibt, hatten wir so etwas noch nie«, sagt Hansmann. Und das bei mehr als 300 Einsätzen im Jahr. (con/pm)

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