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Monster - The Jeffrey Dahmer Story: Review der Pilotepisode

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Monster: The Jeffrey Dahmer Story
Monster: The Jeffrey Dahmer Story © Netflix

Mit der zehnteiligen Miniserie „Monster: The Jeffrey Dahmer Story“ (oder kurz: „Dahmer“) zieht Netflix einen Schlussstrich unter die Glorifizierung gefährlicher Psychopathen. Stattdessen stehen die Perspektiven der Opfer und die systematischen Ungerechtigkeiten im Zentrum.

Mit der Versace-Staffel seiner Anthologieserie „American Crime Story“ beteiligte sich Ryan Murphy vor ein paar Jahren selbst an der Verklärung berüchtigter Mörder, die in Hollywood leider gang und gäbe ist. Bei Netflix, wo der Super-Produzent zuletzt die Eigenproduktionen „Ratched“ und „Halston“ unterbrachte, leistet er nun ein bisschen Wiedergutmachung, indem er das True-Crime-Genre auf einen neuen Kurs bringt. In der zehnteiligen Miniserie „Monster: The Jeffrey Dahmer Story“ (aka „Dahmer“) geht es nämlich weniger um die Gefühle des Killers, sondern um die Wut der Opfer. Außerdem werden gesellschaftliche Ungerechtigkeiten angesprochen, die solche Verbrechen überhaupt erst möglich machen.

Die Titelrolle des bedauerlicherweise so kultigen Mörders Jeffrey Dahmer, der zwischen 1978 und 1991 in Milwaukee mindestens 17 Männer und Jungen getötet, zerstückelt und teilweise verspeist hat, übernimmt Evan Peters („WandaVision“, „Mare of Easttown“). Was in der Pilotepisode besonders heraussticht und ob der Hype der Serie gerechtfertigt ist, lesen Sie bei Serienjunkies.de. (Bjarne Bock)

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