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Zeitgewinn

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Von: Rüdiger Geis

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Heute Nacht sind wir endgültig im Herbst angekommen. Die Sommerzeit wird zurückgedreht. Wir können eine Stunde länger schlafen. Um drei Uhr ist es erst zwei Uhr. Über Sinn und Unsinn wird seit über 30 Jahren gestritten. Immerhin: Die im Frühjahr geklaute Stunde bekommt man – anders als beim Jahressteuerausgleich – ohne Antrag automatisch wieder zurück. Ich habe mit der Umstellung bisher noch nie Probleme gehabt. Im Frühjahr bin ich nicht unausgeschlafener. Im Herbst wache ich einfach nur ein bisschen früher auf – und lege mich dann noch mal ein Stündchen auf die andere Seite.

Nachteile durch die Umstellung? Hm, gut, Autofahrer müssen verstärkt aufpassen, weil sich das Wild nicht nach der Uhr richtet, sondern nach dem Sonnenlicht. Apropos Chronometer: Am Morgen danach muss ich höllisch aufpassen, welche Uhren sich automatisch umstellen und welche per Hand nachjustiert werden müssen. Oder ich warte einfach bis Ende März 2017. Dann wird uns wieder eine Stunde geklaut – und die Uhr stimmt wieder.

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