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„Zeichen gesetzt“: Wolfsburger Frauen bereit für Topspiele

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Fußball
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Gegen Arsenal geht es um das Erreichen des Champions-League-Halbfinals. Gegen den Bayern München um die deutsche Meisterschaft. Die Frauen des VfL Wolfsburg stehen vor einer wichtigen Woche - und sind gerade jetzt sehr gut drauf.

Frankfurt/Main/Wolfsburg - Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gehen mit viel Selbstvertrauen in die bislang wohl wichtigste Woche dieser Saison. Der klare 4:1 (4:0)-Sieg im Topspiel bei Eintracht Frankfurt war eine bemerkenswerte Machtdemonstration vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den FC Arsenal (Donnerstag) und dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen den einzigen Titelrivalen FC Bayern München (Sonntag). „Da haben wir ein tolles Zeichen gesetzt. Unser Team arbeitet hart und hat eine gute Mentalität - das zeichnet uns aus“, sagte Trainer Tommy Stroot am Samstag in Frankfurt.

Die Neuauflage des letztjährigen Pokal-Endspiels war eine einseitige Angelegenheit zu Gunsten des VfL. Jill Roord traf bereits in der 9. Minute. Lena Lattwein (14.), erneut Roord (27.) und Pauline Bremer (45.) erhöhten sogar noch vor der Pause auf 4:0. Der Tabellenvierte kam nur noch zu einem Ehrentor durch Geraldine Reuteler (86.).

„In so einer Phase der Saison so aufzutreten: Das macht mich stolz“, sagte Stroot. „Der Glaube der Mannschaft wächst weiter.“

Zunächst wollen die Wolfsburgerinnen am Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN) das Halbfinale der Champions League erreichen. Beim Hinspiel in London (1:1) verschafften sie sich dafür eine gute Ausgangsposition. Das Topspiel gegen die Titelverteidigerinnen aus München (Sonntag, 14.00 Uhr) dürfte die Meisterschaft entscheiden. Danach stehen nur noch drei Bundesliga-Spiele an. Und so klar beide Teams aktuell selbst Verfolgerinnen wie Eintracht Frankfurt oder 1899 Hoffenheim beherrschen, ist es schwer vorstellbar, dass Wolfsburg oder München in der Schlussphase noch einmal gegen Jena oder Leverkusen stolpern. dpa

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