1. Wetterauer Zeitung
  2. Hessen

Im Wildpark Donsbach röhren die Hirsche wieder um die Wette

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Dillenburg (pm). Nur wenige der mitteleuropäischen Wildtierarten bewegen und polarisieren so sehr wie der Rothirsch. Ob als großer brauner Rindenfresser verschrien oder als Trophäe an die Wand gehangen - der Rothirsch ist in erster Linie unser größtes Landsäugetier, das es zu verstehen und zu schützen gilt.

Dillenburg (pm). Nur wenige der mitteleuropäischen Wildtierarten bewegen und polarisieren so sehr wie der Rothirsch. Ob als großer brauner Rindenfresser verschrien oder als Trophäe an die Wand gehangen - der Rothirsch ist in erster Linie unser größtes Landsäugetier, das es zu verstehen und zu schützen gilt. Wer die eindrucksvolle Rotwildbrunft aus nächster Nähe erleben möchte, hat in diesen Tagen die Möglichkeit, den Rothirsch im Wildpark Donsbach (Lahn-Dill-Kreis) zu bestaunen. Wer dem Hirsch schon einmal in stimmungsvoller Herbstlandschaft begegnet ist und ihn während der Brunftzeit stimmgewaltig röhren hörte - oder ihn gar in einem Zweikampf mit einem Rivalen erlebt hat - der kann nachvollziehen, warum er auch König der Wälder genannt wird.

Die Brunft des Rotwildes erstreckt sich auf die Monate September und Oktober. In dieser Zeit scharen die mächtigen »Familienvorstände« ihre Herde um sich, jagen kraftvoll durch ihr Revier und verteidigen dieses misstrauisch gegen mögliche Eindringlinge. Das Röhren der gewaltigen Hirsche mit ihren stattlichen Geweihen bietet imposante Bilder. Wer dieses dominierende Gehabe in der Brunftzeit beobachten möchte, sollte sich kühlere Tageszeiten am Morgen oder Abend auswählen ().

Auch interessant

Kommentare