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Vier Festnahmen bei Kontrollen gegen die Schwarzarbeit

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Gießen (dpa). Bei einer großangelegten Kontrollaktion gegen Schwarzarbeit in hessischen Gaststätten hat der Zoll vier Menschen festgenommen. Die ausländischen Beschäftigten, die als Küchenhilfen in Lokalen in Linden, Königstein und Bad Salzschlirf arbeiteten, hatten keine Aufenthaltsgenehmigungen, wie das Hauptzollamt Gießen am Mittwoch mitteilte.

Gießen (dpa). Bei einer großangelegten Kontrollaktion gegen Schwarzarbeit in hessischen Gaststätten hat der Zoll vier Menschen festgenommen. Die ausländischen Beschäftigten, die als Küchenhilfen in Lokalen in Linden, Königstein und Bad Salzschlirf arbeiteten, hatten keine Aufenthaltsgenehmigungen, wie das Hauptzollamt Gießen am Mittwoch mitteilte. Ein Kosovo-Albaner hatte versucht, seine illegale Beschäftigung in einer Pizzeria mit einem gefälschten Pass zu tarnen. Allen drohe nun die Abschiebung in ihre Heimatländer, sagte der Sprecher des Zollamts, Michael Bender. Gegen ihre Arbeitgeber seien Strafverfahren eingeleitet worden. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hatte Mitte September drei Tage lang 266 Gastronomiebetriebe in Nord-, Mittel- und Osthessen überprüft. Insgesamt wurden 806 Beschäftigte kontrolliert. Bei der Aktion, die Teil einer bundesweiten Prüfung war, waren 80 Zöllner im Einsatz. In 27 Fällen leiteten sie Ermittlungsverfahren gegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein. Bei 13 Beschäftigten fanden die Kontrolleure Anhaltspunkte für Sozialleistungsbetrug; bei zehn ausländischen Beschäftigten fehlte die Arbeitsgenehmigung. Die Ergebnisse belegten »dass sich die Gastronomiebranche immer noch als Hort für Schwarzarbeit erweist«, sagte Bender.

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