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Über 1100 Überprüfungen von 3G- und Homeoffice-Regeln

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Ein Mann sitzt mit einem Laptop und einem Bildschirm an einem Tisch im Homeoffice. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Nach der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes im November vergangenen Jahres haben die hessischen Regierungspräsidien mehr als 1100 Betriebe wegen der Einhaltung der 3G- und Homeoffice-Regeln überprüft. Das Zwischenfazit der Behörden in Darmstadt, Gießen und Kassel fiel dabei positiv aus. Es habe sich herausgestellt, dass die überwiegende Zahl der Betriebe die Schutzbestimmungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kampf gegen die Corona-Pandemie gut umsetze, teilten die Behörden unisono mit.

Darmstadt/Gießen/Kassel - Seit Ende November gilt für das Betreten von Arbeitsstätten in ganz Deutschland die 3-G-Regel - Beschäftigte müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Arbeitgeber müssen zudem, wo dies möglich ist und keine zwingend nötigen, betrieblichen Gründe dem entgegenstehen, Homeoffice anbieten. Geregelt ist dies im Paragrafen 28b des Infektionsschutzgesetzes. Die Vorgaben gelten bis zum 19. März. Arbeitgeber müssen die Umsetzung und Dokumentation gewährleisten.

Ausgewählt wurden die Firmen nach dem Zufallsprinzip oder nach Beschwerden. „Überwiegend wird Homeoffice angeboten, allerdings liegen uns auch Beschwerden vor, dass dies nicht der Fall ist, obwohl es nach Auffassung der Beschäftigten möglich ist“, teilte Darmstadts Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid mit. Allein in ihrem Zuständigkeitsgebiet wurden rund 600 Betriebe überprüft. In Gießen waren es fast 300 und in Kassel rund 250. dpa

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