Toter erhielt Post von der Krankenkasse

Marburg (dpa). Der Tod eines Patienten nach einer falschen Bluttransfusion im Universitätsklinikum Marburg sorgt für neue Empörung. Im Briefkasten des Toten landete noch einmal Post von seiner Krankenkasse.

Marburg (dpa). Der Tod eines Patienten nach einer falschen Bluttransfusion im Universitätsklinikum Marburg sorgt für neue Empörung. Im Briefkasten des Toten landete noch einmal Post von seiner Krankenkasse. Die Klinik bedauerte dies in einer Mitteilung vom Montag. »Offenbar hatte die zuständige Kasse des Verstorbenen noch vor Erhalt unseres Abschlussberichtes entschieden, ihr Mitglied zu einem Unfallgeschehen zu befragen, welches schon längere Zeit zurück lag«, sagte ein Sprecher.

Der 75-Jährige hatte bei einer Operation vor zwei Wochen eine Konserve mit der falschen Blutgruppe bekommen und war gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Dem Sprecher zufolge liegt der Kasse der Abschlussbericht wegen der Ermittlungen noch nicht vor - und damit auch nicht die Information über den Tod des 75-Jährigen.

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