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SPD-Kandidat Acker zieht sich zurück

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Matthias Acker will nicht mehr Oberbürgermeister in Marburg werden.
Matthias Acker will nicht mehr Oberbürgermeister in Marburg werden. © pm

Marburg (dpa). Der SPD-Politiker Matthias Acker hat seine Kandidatur für die Marburger Oberbürgermeisterwahl zurückgezogen. Als Grund nannte er nach Parteiangaben gesundheitliche Probleme.

Der Vorstand werde nun die weiteren Schritte beraten und daran gehen, einen neuen »starken« Kandidaten zu finden, erklärte die Stadtverbandsvorsitzende Monika Biebusch am Montag.

Acker arbeitet bei den Stadtwerken in Gießen, der Diplom-Kaufmann ist dort Leiter des Kundenservices. Er ist politisch in Marburg kein Unbekannter, führte die SPD-Fraktion im Stadtparlament bereits zweimal, zunächst 2002 und 2003, dann von 2009 bis 2011.

Die CDU schickt Dirk Bamberger ins Rennen um die Nachfolge von Rathauschef Egon Vaupel (SPD), der aus gesundheitlichen Gründen früher aus dem Amt scheiden will. Die Linken küren kommende Woche ihren Kandidaten, die Grünen haben noch keinen benannt. Die OB-Wahl ist für Juni geplant.

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