»SoulTeens« und Purephonic traten in Hüttenberg auf

Hüttenberg (jow). Sie haben einen Herzenswunsch, den sie sich mit ihrer siebenköpfigen Formation erfüllen. Sie möchten Musik mit guter Botschaft machen: Genau das tat Purephonic am Samstag im Hüttenberger Bürgerhaus mit einer Mischung aus Gospel, Soul und Pop.

Die Gruppe mit den vier Sängern Kamilla Mai, Benjamin Gail, Simone und Gino Ricitelli sowie den Instrumentalisten Peter Bongard (Klavier), Christoph Carl (Bass) und Björn Hartmann (Schlagzeug) hatten sich schnell in die Herzen der 300 Zuhörer gespielt.

Während es für die Riccitellis ein Heimspiel war, kommen auch alle anderen Musiker auch aus Mittelhessen. Gleich beim ersten Lied »Come on and praise« machten sie ihren Auftrag deutlich. In der Folge überzeugte das Septett mit Arrangements von Michael W. Smith und mit Lenny Kravitz’ »Let love rule«. Deutlich wurde auch, dass die Musiker auch solo ausgezeichnete Instrumentalisten sind. Auf einer Bach-Sonate basiert das Stück »Thy will be done«. Im zweiten Teil brachten die Musiker unter anderem Stevie Wonders »Love’s in need« mit einem Solo von Simone Riccitelli zu Gehör. Bei Joss Stones »Security« überzeugte dann Kamilla Mai als Solistin. Die seit 2011 bestehende erhielt auch für das Gospel-Medley aus »Amazing grace«, »Yes, Jesus loves me«, »Amen«, »Down by the riverside« und »Give me that old time religion« Applaus.

Immer wieder reicherten sie ihre Liedbeiträge mit persönlichen Glaubenserlebnissen an.

Dass sich die Hüttenberger um ihren musikalischen Nachwuchs keine Gedanken müssen, bewies der Auftritt des seit Mai bestehenden Jugendchors »SoulTeens«. Nachdem Bürgermeister Christoph Heller die Veranstaltung als musikalischen Höhepunkt gewürdigt hatte, betraten die Jugendlichen die Bühne. Chorleiterin Simone Riccitelli war von Anfang an die Freude an der Musik anzumerken. Von der ersten Minute an ließ sich das Publikum von der Mischung aus Pop und Gospel anstecken.

Da war auch der eine oder andere technische Aussetzer zu Beginn des Konzerts zu verschmerzen. Wie genau die Musiker im Takt waren, bewiesen sie, als für 40 Sekunden die Technik streikte. Mit besonderem Volumen wurde das Bürgerhaus erfüllt, als beide Formationen bei »Holy« und »Jesus is right here« gemeinsam auftraten.

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