»Silber« für Johanniter-Regionalverband Gießen

Bad Nauheim/Linden (pm). Einen hervorragenden zweiten Platz belegten die Teilnehmer des Regionalverbandes (RV) Gießen am Wochenende beim Leistungsvergleich des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz / Saar der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Bad Nauheim.

Bad Nauheim/Linden (pm). Einen hervorragenden zweiten Platz belegten die Teilnehmer des Regionalverbandes (RV) Gießen am Wochenende beim Leistungsvergleich des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz / Saar der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Bad Nauheim. Sie mussten sich mit nur drei Punkten Rückstand der Mannschaft des RV Darmstadt-Dieburg geschlagen geben. In der Gießener Leistungsklasse (Sanitätshelferinnen und -helfer ab 16 Jahre) waren insgesamt 13 Mannschaften am Start. Der Landeswettkampf ist für die Johanniter ihre »Olympiade der Notfallversorgung«. Er findet alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Bundeswettkampf statt, in Bad Nauheim vom JUH Regionalverband Rhein-Main ausgerichtet. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 24 Mannschaften in verschiedenen Leistungsklassen an dem Wettkampf, der am Samstagmorgen nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit einem Theorieteil begann. In den einzelnen Leistungsklassen wird die jeweils beste Mannschaft ermittelt, die den Landesverband dann bei den im Folgejahr stattfindenden Bundeswettkämpfen vertritt. Die mehr als 180 Teilnehmer zeigten ihr Können und ihre Fähigkeiten bei Geschicklichkeitstests, sowie bei der Versorgung und Rettung von Verletzten.

Dazu gehörten auch Übungen in medizinischer Notfallrettung. Hierfür werden realistische Rettungssituationen simuliert, bei denen Schiedsrichter darüber entscheiden, welche Mannschaft die vorgefundene Situation am besten meistert. Trainiert wurde das Gießener Team in den vergangenen Wochen im Johanniter-Haus in Linden von einem dreiköpfigen Team, allesamt Rettungsassistenten der Johanniter aus dem Rettungsdienstbereich Gießen. Es wurde von Ehrenamtlichen des Verbandes unterstützt, die sich als Patientendarsteller zur Verfügung stellten und von Andrea Wagner für die realistische Unfalldarstellung »präpariert« wurden. Martin Lempe, Ehrenamtskoordinator des Regionalverbandes freute sich über das erreichte Ergebnis. Mit dem Wettkampf-Resultat zufrieden zeigte sich auch Oliver Meermann, Vorstand im Regionalverband, als er der Mannschaft gratulierte.

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