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Regierungspräsident überprüfte kurz vor Ostern Eierpackstelle

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Eschenburg/Gießen (pm). Regierungspräsident Dr. Lars Witteck hat mit Experten seines Hauses und des Lahn-Dill-Kreises die Eierpackstelle der Westerwald Bio GmbH in Eschenburg überprüft.

»Unsere Fachleute kontrollieren regelmäßig in ganz Hessen die Einhaltung der Vermarktungsnormen und im Regierungsbezirk Gießen auch die hygienischen Verhältnisse in den Betrieben«, erläuterte Witteck. Dies geschehe zum Schutz des Verbrauchers, der ein Recht auf einwandfreie Ware habe.

Die aktuelle Kontrolle, bei der neben der Qualität auch die Lebensmittelhygiene überwacht würde, zeige außerdem das breite Aufgabenspektrum des Regierungspräsidiums (RP).

»Damit bunte Eier möglichst lange halten, darf die Schale keine Risse und Löcher haben Außerdem muss die Farbe das Ei komplett versiegeln«, führte Dr. Wolfgang Kulow, Dezernatsleiter Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim RP, aus. Um die Qualität möglichst lange zu halten, sollte der Verbraucher die Eier im Kühlschrank aufbewahren. »In den Handel gelangen nur Eier der Handelsklasse A«, klärte Volker Rinn, Prüfer beim RP, auf und ergänzte: »Wir achten streng darauf, dass die richtige Gewichtsklasse auch in die richtige Packung wandert. Außerdem dürfen die Eier keine Qualitätsfehler haben und müssen frisch sein.«

Nach den Europäischen Vermarktungsnormen müsse auf den Eierverpackungen die Packstelle mit Zulassungsnummer, Name und Anschrift stehen. Diese Angaben informieren, wer die Packung gefüllt habe und damit die Verantwortung für die Sortierung, die Angabe der Haltungsform, die Güte- und Gewichtsklasse sowie die Haltbarkeit der Eier übernimmt.

»Mit der Kennzeichnung auf der Verpackung wird aber keine Angabe zur Herkunft der Eier gemacht«, so Rinn. Packungen mit Angabe einer deutschen Packstelle müssten nicht zwangsläufig Eier aus Deutschland enthalten. »Über die Herkunft der Eier gibt nur der Stempel direkt auf dem Ei Auskunft. Wer also sicher gehen will, dass sein Frühstücksei auch aus Deutschland kommt, muss die Packung öffnen und auf den Eierstempel schauen«, so Rinn.

Witteck zeigte sich beeindruckt, wie die Qualität von Lebensmitteln durch moderne Technologie und geschulte Mitarbeiter sichergestellt werde. Insbesondere die gute Rückverfolgbarkeit in der Produktionskette überzeugte den Präsidenten, denn sie gewährleiste, dass in der Verpackung diejenigen Eier vorhanden sind, die auf dem Etikett beworben werden.

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