Sorge in UK

Großbritannien: Prinz Philip bleibt im Krankenhaus -Ursache weiter unbekannt

  • Stefan Krieger
    vonStefan Krieger
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Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Ehemann von Queen Elisabeth II, muss weiter im Krankenhaus bleiben.

  • Der Herzog von Edinburgh muss weiter im Krankenhaus bleiben - Prinz Harry reagiert besorgt und begibt sich in Corona-Isolation, um nach Großbritannien reisen zu können.
  • Prinz Philip, Ehemann von Queen Elisabeth II, ist 99 Jahr alt.
  • Die Königin und Philip, die im November ihren 73. Hochzeitstag feierten, erhielten im Januar ihre Covid-19-Impfungen.

Update vom Montag, 22.02.2021, 14:24 Uhr: Der ins Krankenhaus eingelieferte britischen Prinz Philip ist nach den Worten seines Enkels Prinz William wohlauf. „Ja, es geht ihm okay, sie behalten ihn im Auge“, sagte der 38-Jährige auf die Frage eines Journalisten beim Besuch eines Impfzentrums im Osten Englands.

Der 99-jährige Ehemann von Queen Elizabeth II. war am Dienstag vergangener Woche als „Vorsichtsmaßnahme“ ins Krankenhaus eingeliefert worden. Woran genau der Herzog von Edinburgh leidet, ist bisher nicht bekannt. Nach Angaben eines Palastvertreters wies der Prinz keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf.

Großbritannien: Prinz Philip bleibt weiter im Krankenhaus

Update vom Freitag, 19.02.2021, 15 Uhr: Prinz Philip bleibt weiter im Krankenhaus. Das meldet der Nachrichtensender ntv und beruft sich auf britische Medienberichte. Der Ehemann von Queen Elizabeth II. soll auch das kommende Wochenende im King Edward VII‘s Hospital verbringen, heißt es. Frühestens in der nächsten Woche soll der 99-Jährige entlassen werden.

Prinz Philip war am Dienstag ins Krankenhaus gebracht werden - wie ein Sprecher des Könighauses mitteilte aus reiner „Vorsichtsmaßnahme“, da sich Prinz Philip unwohl gefühlt habe.

Sein Enkel Prinz Harry ist nach einem Bericht der „Mirror“ sehr besorgt: Er habe sich auf seinem Anwesen in Kalifornien im Hinblick auf das Coronavirus* isoliert, um im Notfall nach Großbritannien reisen zu können. Harry lasse sich regelmäßig über den Gesundheitszustand seines Großvaters informieren, heißt es.

Prinz Harry macht sich große Sorgen um seinen Großvater Prinz Philip, der im Krankenhaus bleiben muss

Prinz Harry lebt seit etwa einem Jahr mit seiner Frau Meghan und Sohn Archie in den USA. Das Paar erwartet sein zweites Kind.

Update vom Donnerstag, 18.02.2021, 10:37 Uhr: Es ist die zweite Nacht, die Prinz Philip, Duke von Edinburgh, im Krankenhaus King Edward VII in London verbringen musste. Zur Sicherheit soll er noch ein paar weitere Nächte in der Klinik bleiben, wie sich das britische Königshaus am Donnerstag (18.02.2021) äußert.

Der Gemahl der Königin von England, Queen Elisabeth II. soll „guter Stimmung“ sein, bei dem Krankenhausaufenthalt handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der britische Premierministers Boris Johnson richtet Prinz Philip über einen Pressesprecher seine „besten Wünsche“ aus, wie die BBC berichtet.

Prinz Philip, Duke von Edinburgh, im Krankenhaus: Kein Zusammenhang mit Covid-19

Erstmeldung, Mittwoch, 17.02.2021: London - Der Herzog von Edinburgh musste sich in London in ärztliche Behandlung begeben. Der 99-jährige Prinz Philip wurde auf Anraten seines Arztes in ein Hospital gebracht. Laut Angaben eines Sprechers des Königshauses handele es sich um eine reine „Vorsichtsmaßnahme“. In der Erklärung heißt es: „Seine Königliche Hoheit, der Herzog von Edinburgh, wurde am Dienstagabend in das Krankenhaus King Edward VII in London eingeliefert. Die Aufnahme ist eine Vorsichtsmaßnahme auf Anraten des Arztes seiner Königlichen Hoheit, nachdem er sich unwohl gefühlt hat. Der Herzog wird voraussichtlich einige Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, um sich auszuruhen.“

Ein Polizist trägt Mund-Nasen-Schutz und steht vor dem Eingang des „King Edward VII Krankenhauses“.

Prinz Philip wurde nach Angaben des Palastes mit einem Auto ins Krankenhaus gefahren. Es handelte sich demnach nicht um eine Notaufnahme. Der Herzog soll ohne fremde Hilfe ins Krankenhaus gegangen sein. Inoffiziellen Angaben zufolge hat die Krankheit nichts mit Covid-19 zu tun und der Krankenhausaufenthalt sei rein vorsorglich.

Prinz Philip: Einlieferung reine Vorsichtsmaßnahme

Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Mittlerweile steht sein 100. Geburtstag am 10. Juni bevor. Die erste Impfdosis zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus erhielt der Prinz Anfang Januar gemeinsam mit der Queen.

Prinz Philip hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Kurz vor Weihnachten 2019 kam er als „Vorsichtsmaßnahme“ ins Krankenhaus, konnte es jedoch rechtzeitig vor dem Fest wieder verlassen. Im April 2018 war ihm in einer Klinik ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ab und an ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.

Insider-Quellen zufolge, auf die sich die BBC beruft, soll das Unwohlsein des 99-Jährigen nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Mehreren Medienberichten zufolge soll der Prinzgemahl recht „guter Dinge sein. Der britische Premier Boris Johnson schickte seine „besten Wünsche“.

Quenn Elisabeth II und Prinz Philip: Kaum noch öffentliche Auftritte - wegen Corona

Wegen seiner Vorerkrankungen und des hohen Alters galt Prinz Philip - aber auch die Queen selbst - in der Pandemie als besonders gefährdet. Das übliche Hofpersonal, das die Royals versorgt, wurde daher auf die sogenannte „majestätische Bubble“ reduziert, für die besonders strenge Schutzvorkehrungen gelten. Die Queen nahm, außer im Sommer, kaum noch öffentliche Auftritte vor Ort wahr. Stattdessen verbrachte das Paar ungewöhnlich viel Zeit zusammen, abgeschirmt auf Schloss Windsor in der Nähe von London.

Obwohl gesundheitliche Fragen bei den Royals traditionell möglichst privat bleiben, entschied sich der Palast im Januar, die ersten Corona-Impfungen des Paares öffentlich zu machen - offenbar um Spekulationen einen Riegel vorzuschieben, und womöglich auch, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

In der Vergangenheit war Prinz Philip Schirmherr von Hunderten Organisationen gewesen, insgesamt hatte er über 22.000 Einzelauftritte und hielt etwa 5.500 Reden. Erst mit 97 gab er nach einem schweren Unfall, bei dem er jedoch unverletzt blieb, das Autofahren auf. (Stefan Krieger mit Agenturmaterial)

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