Potenziale fördern

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Wiesbaden - Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hält die Förderung »leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler« für »eine der wesentlichen Aufgaben unserer Bildungspolitik«. Das sagte Lorz jetzt zu Beginn eines landesweiten Projekts zur Hochbegabtenförderung, das von der Karg-Stiftung und der Dr.-Rolf-M.

-Schwiete-Stiftung unterstützt wird.

Das Vorhaben mit dem Titel »Karg Campus Hessen« hat zum Ziel, dass sich Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen von 27 Schulen vernetzen, die mit dem Thema der Begabtenförderung befasst sind. Der bisherige Weg Hessens bei diesem Thema ist nicht unumstritten.

Der Hessische Rechnungshof legte Lorz in seinem jüngsten Jahresbericht nahe, »die Strategien der Hochbegabtenförderung in Hessen zu überdenken«. Die Rechnungsprüfer sehen kritisch, dass das Land einen großen Teil seiner Mittel in diesem Bereich bisher auf die Internatsschule Hansenberg im Rheingau konzentriert.

Der Rechnungshof weist darauf hin, dass dadurch mit durchschnittlich 4,9 Millionen Euro im Jahre lediglich bis zu 200 Schülerinnen und Schüler besonders gefördert würden. Es sei aber statistisch »davon auszugehen, dass in Hessen zwischen rund 12 000 und 13 000 hochbegabte Schüler an allgemeinbildenden öffentlichen Schulen unterrichtet« würden. Pitt von Bebenburg

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