Peter Atzbach mit seinem jüngsten Werk, das er gerade rahmt. 	(Foto: hp)
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Peter Atzbach mit seinem jüngsten Werk, das er gerade rahmt. (Foto: hp)

Peter Atzbach hat Baumriesen im Fokus

Wetzlar (hp). In seinem Atelier in der Kalsmuntstraße 41 a in Wetzlar hat der Maler und Grafiker Peter Atzbach dieser Tage die ersten Werke seines neuen Kunstprojektes präsentiert, das sich unter der Überschrift »Mythologie der Bäume« mit diesen zum Teil uralten Zeugen der Zeit beschäftigt.

»Bäume sind für mich lebendige Wesen, nichts Totes, was einfach so herumsteht«, erklärt Atzbach, der keine bekannten Bäume der Region »abmalen« will, sondern seine eigenen Baumgestalten mit individuellem Charakter schafft.

»›Was wäre, wenn ein Baum erzählen könnte?» lautet die Frage, die ich mir stelle. Die Geschichten setze ich dann auf meine ganz spezielle Art um«, sagt der Künstler, der vorwiegend zeichnet, aber auch Scherenschnitte und großformatige Bilder erarbeitet.

Noch ist die Arbeit im Fluss und Atzbach, der sich auch als Buchillustrator betätigt, offen für jeden neuen Einfluss – wie zum Beispiel von der Tolkien-Trilogie »Herr der Ringe«. Eine Ausstellung zum Thema findet vom 18. Januar bis 15. Februar 2015 in der Schlossgalerie in Laubach statt. Sonntags und dienstags lädt Atzbach von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 21 Uhr in sein Atelier ein. Vom 8. November bis 24. Dezember sind seine Arbeiten in der »Stil.Fabrik« in der Wetzlarer Langgasse zu sehen.

Für Aufsehen und großes Publikumsinteresse bei seinen Ausstellungen (etwa in Wetzlar, Laubach und Alsfeld) hatte der Illustrator in den Jahren 2012/2013 mit seinem komplexen Projekt »Grimm’ige Märchenwelten« gesorgt, einer Interpretation der gesammelten Erzählungen von Jacob undWilhelm Grimm.

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