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Noch kein Retter für Privatbrauerei Gießen in Sicht

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Gießen (si). Der Insolvenzverwalter habe für die Privatbrauerei Gießen GmbH »Sponsoren an Land gezogen« – mit diesem Satz überraschte Privatbrauerei-Verkaufsleiterin Bernadette Wisser am Sonntag die Gäste der Gießener Fassenachts-Vereinigung beim Prinzenempfang. »Das ist komplett falsch, leider«.

Das sagte am Montag der Mann, der es wissen muss, Insolvenzverwalter Philipp Reischl. Er sei »aus allen Wolken gefallen«, als er von den angeblichen Investoren gehört habe, sagte der Wirtschaftsjurist der Gießener Allgemeinen Zeitung. Da müsse »beim Fasching wohl etwas durcheinandergeraten sein«.

Die tatsächliche Lage ist demnach die gleiche wie vor zehn Tagen (die GAZ berichtete). Voraussichtlich am 1. Februar wird das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Die Privatbrauerei stellt sich schon jetzt darauf ein, in dem sie die Bierproduktion drosselt. Und der Insolvenzverwaltter bemüht sich weiter um Investoren – weil das Traditionsunternehmen nur mit ihrer Hilfe gerettet werden kann. Sondierungsgespräche habe es schon gegeben. Es gebe aber noch kein einziges konkretes Angebot, betonte Reischl.

Privatbrauerei Gießen pleite: Nur Investor könnte sie retten

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