Edward Lachman aus Morristown in New Jersey erhält den Marburger Kamerapreis. 
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Edward Lachman aus Morristown in New Jersey erhält den Marburger Kamerapreis. (Foto: pm/Copyright: Edward Lachman )

Marburger Kamerapreis geht an Edward Lachman

Marburg (dpa/pm). Der US-amerikanische Kameramann Edward Lachman bekommt den mit 5000 Euro dotierten Marburger Kamerapreis 2015. Er erhalte die Auszeichnung als Grenzgänger zwischen dem europäischen Autorenfilm und Hollywood-Kino, teilten Stadt und Universität Marburg am Freitag mit.

Lachman filmte demnach zu Beginn seiner Karriere unter anderem für die Regisseure Werner Herzog, Wim Wenders und Volker Schlöndorff. Er selbst bezeichnet das europäische Kino als seine Geburtsstunde als Kameramann. Später folgten Arbeiten für Dokumentationen, Independent-Kino und Hollywoodfilme wie »Erin Brockovich (2000). Seine Kameraarbeit für »Dem Himmel so fern« (2002) brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein.

Der Kamerapreis würdigt herausragende Bildgestaltung in Film und Fernsehen. Im vergangenen Jahr war der Pole Pawel Edelmann bedacht worden. Weitere Preisträger sind Reinhold Vorschneider, Agnès Godard oder der Oscar-Preisträger Walter Lassally. Der Preis 2015 wird im kommenden Jahr am 7. März überreicht. (Foto: pm/Copyright: Edward Lachman )

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