Laut RWE in Biblis zweites Zwischenlager nötig

Biblis (dpa/lhe). Der Biblis-Betreiber RWE hat seine Forderung bekräftigt, vor Ort ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle einzurichten. Es müsse sichergestellt werden, dass beim Abbau des Kraftwerks anfallende Abfälle vorübergehend aufbewahrt werden könnten, so Kraftwerksleiter Horst Kemmeter am Montag.

Der Energiekonzern hatte im Januar einen entsprechenden Antrag beim hessischen Umweltministerium gestellt. An dem vom Netz genommenen Atomkraftwerk gibt es bereits ein Zwischenlager, in dem Castor-Behälter mit abgebrannten Brennelementen untergebracht sind. Erste Anträge zum Abbau der beiden Blöcke A und B hatte RWE im August vergangenen Jahres eingereicht. Bis Ende 2013 sollen die Unterlagen vollständig vorliegen. Für den eigentlichen Abbau hatte das Unternehmen bisher mindestens zehn bis 15 Jahre veranschlagt.

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