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Krankenkassen haben „kein Verständnis“ für Protestaktionen von Ärzten

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Medizinstudium
Die Krankenkassen haben „kein Verständnis“ für die Protestaktionen von Haus- und Fachärzten. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Die Krankenkassen halten die am Mittwoch geäußerte Kritik der Ärzte für unberechtigt. Die finanzielle Lage der Praxen sei viel besser als es die Ärzte darstellten. Mehr dazu lesen Sie hier:

Fulda/Berlin - „Im kommenden Jahr steigen die Honorare um insgesamt 1,4 Milliarden Euro, was rechnerisch für jeden Arzt und jede Ärztin 11.000 Euro mehr sind. Vor diesem Hintergrund haben wir kein Verständnis für die Protestaktionen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die zusätzlichen Arzthonorare aus den Portemonnaies der Beitragszahler finanziert werden“, erklärt Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes.
Wieso es laut ihm eine Mär ist, dass Ärzte schlecht bezahlt werden, verrät fuldaerzeitung.de.

Lanz verteidigt gegenüber fuldaerzeitung.de auch die Streichung der Neupatientenregelung: „Die besondere finanzielle Förderung für Neupatienten wurde von der Politik eingeführt, damit sich hier der Zugang zu Leistungen für die Patienten verbessert. Seit der Einführung hat jedoch die Anzahl der Neupatienten stagniert; sie liegt seit 2018 (vor Einführung der Extra-Vergütung für Neupatienten) stabil zwischen 16 und 18 Prozent aller Behandlungsfälle“, sagt der Sprecher.

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