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Kein deutscher Finalist für Hochhauspreis

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Hochhauspreis
Das Hochhaus „One Forty West“ (l) und der „Senckenberg-Turm“ von Cyrus Moser Architekten ragen im „Senckenberg Quartier“ in die Höhe. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Kein Frankfurter Gebäude hat es in die letzte Runde für den Internationalen Hochhauspreis 2022/23 geschafft. Wie die Jury am Donnerstag in Frankfurt berichtete, stehen die fünf Gebäude der Endrunde auf vier Kontinenten und nur eines davon in Europa. Unter den Architekten sind bekannte Namen.

Frankfurt/Main - Ausgewählt wurden das „Vancouver House“ von BIG Bjarke Ingels Group in Kanada und „The Bryant“ in New York von David Chipperfield Architects, die „State Courts“ in Singapur von Serie Architects, der „Quay Quarter Tower“ in Sydney vom Büro 3XN und die „TrIIIple Towers“ in Wien von Henke Schreieck Architekten.

Unter den 34 Nominierten der Vorrunde waren auch zwei neue Hochhäuser in Frankfurt gewesen: das „One“ von Meurer Architekten im Europaviertel und das „Senckenberg Quartier“ von Cyrus Moser Architekten neben dem gleichnamigen Museum. Der Gewinner wird am 8. November in der Paulskirche gekürt. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert.

Der Internationale Hochhauspreis wird alle zwei Jahre für ein vorbildliches Hochhaus vergeben. Bewertet werden Nachhaltigkeit, äußere Gestaltung und innere Raumqualitäten sowie städtebauliche Aspekte. Weitere Kriterien sind innovative Bautechnik und Wirtschaftlichkeit. Die Gebäude müssen mindestens 100 Meter hoch und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt worden sein. Der Preis wird gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank vergeben. dpa

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