Kein Asyl für zu Unrecht abgeschobenen Flüchtling

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Ein vor wenigen Monaten zu Unrecht abgeschobener und daraufhin zurückgeholter Asylbewerber darf einem Urteil zufolge nicht in Deutschland bleiben. Das Verwaltungsgericht Gießen wies am Montag die Klage des Mannes ab, mit der er sich gegen die Ablehnung seines Asylantrages gewehrt hatte. Die Ablehnung sei korrekt erfolgt, befand das Gericht einer Sprecherin zufolge. Denn sofern die Angaben des russischen Staatsbürgers zutreffen – er sieht sich demnach von Islamisten verfolgt – könne er auch in einem anderen Teil seines Heimatlandes leben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Land Hessen hatte den russischen Staatsbürger im November abgeschoben, was aber zu dem Zeitpunkt nach einer ebenfalls von Gießener Richtern getroffenen Entscheidung rechtswidrig war. Daraufhin musste er zurückgeholt werden. Ob und wann der Kläger tatsächlich Deutschland verlassen muss, ist noch offen.

Ein vor wenigen Monaten zu Unrecht abgeschobener und daraufhin zurückgeholter Asylbewerber darf einem Urteil zufolge nicht in Deutschland bleiben. Das Verwaltungsgericht Gießen wies am Montag die Klage des Mannes ab, mit der er sich gegen die Ablehnung seines Asylantrages gewehrt hatte. Die Ablehnung sei korrekt erfolgt, befand das Gericht einer Sprecherin zufolge. Denn sofern die Angaben des russischen Staatsbürgers zutreffen – er sieht sich demnach von Islamisten verfolgt – könne er auch in einem anderen Teil seines Heimatlandes leben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Land Hessen hatte den russischen Staatsbürger im November abgeschoben, was aber zu dem Zeitpunkt nach einer ebenfalls von Gießener Richtern getroffenen Entscheidung rechtswidrig war. Daraufhin musste er zurückgeholt werden. Ob und wann der Kläger tatsächlich Deutschland verlassen muss, ist noch offen.

Quelle: Gießener Allgemeine

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