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In Hessen haben Polizisten die meisten Dienstunfälle

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Eine Polizistin und ein Polizist mit FFP2-Maske stehen sich gegenüber. © Marijan Murat/dpa/ZB

Mehr als die Hälfte der Dienstunfälle im hessischen Landesdienst fallen bei der Polizei an. Insgesamt 2635 Dienstunfälle wurden im vergangenen Jahr im Land registriert, wie Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion in Wiesbaden mitteilte. Davon seien 1469 Vorkommnisse bei den Ordnungshütern gemeldet worden.

Wiesbaden - Damit erhöhte sich die Zahl der Dienstunfälle bei der Polizei im Vergleich zum Jahr zuvor nochmals: 2020 hatte es nach Angaben des Innenministeriums insgesamt 2595 Dienstunfälle im hessischen Landesdienst gegeben, davon entfielen 1283 auf die Polizei.

Die Entscheidung über eine Anerkennung von Dienstunfällen erfolge ausschließlich nach gesetzlichen Maßgaben und beruhe auf einer einheitlichen Rechtsgrundlage, erklärte der Innenminister. Auch durch die Zentralisierung der Bearbeitung beim Regierungspräsidium Kassel würden mögliche Besonderheiten weiter berücksichtigt.

Die Linksfraktion hatte ihre parlamentarische Anfrage damit begründet, dass hessische Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zunehmend Ablehnungen bei der Anerkennung von Dienstunfällen verzeichneten. Besonders schwierig stelle sich die Anerkennung von psychischen Erkrankungen als Dienstunfallfolge dar, so die Fraktion. dpa

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