Hilfe für Landärzte

  • schließen

Wiesbaden (dpa/lhe). Die Landesregierung und ihre Partner wollen es jungen Fachärzten für Allgemeinmedizin leichter machen, insbesondere auf dem Land eine bereits bestehende Hausarztpraxis zu übernehmen. Ein spezielles Coaching soll sie dabei begleiten. Auch junge Frauen sollen nach der Elternzeit dank Weiterbildungen leichter den Wiedereinstieg in ihren Beruf finden. Das sieht der am Montag in Wiesbaden unterzeichnete "Gesundheitspakt 3.0" vor, der bis 2022 gilt. Das Land setzt damit seine 2012 begonnene Kooperation mit verschiedenen Partnern fort. Unter anderem beteiligen sich die Landesärztekammer, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege und die Kassenärztliche Vereinigung an der Initiative.

Wiesbaden (dpa/lhe). Die Landesregierung und ihre Partner wollen es jungen Fachärzten für Allgemeinmedizin leichter machen, insbesondere auf dem Land eine bereits bestehende Hausarztpraxis zu übernehmen. Ein spezielles Coaching soll sie dabei begleiten. Auch junge Frauen sollen nach der Elternzeit dank Weiterbildungen leichter den Wiedereinstieg in ihren Beruf finden. Das sieht der am Montag in Wiesbaden unterzeichnete "Gesundheitspakt 3.0" vor, der bis 2022 gilt. Das Land setzt damit seine 2012 begonnene Kooperation mit verschiedenen Partnern fort. Unter anderem beteiligen sich die Landesärztekammer, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege und die Kassenärztliche Vereinigung an der Initiative.

"Mithilfe eines regionalen Datenpools wollen wir uns einen Überblick über die Versorgungsstruktur und den Bedarf verschaffen", erklärte Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU). In einem Online-Portal sollen unter anderem auch die Zahl der Ärzte sowie die Anzahl und Standorte von Krankenhäusern, Apotheken und Pflegediensten erfasst werden.

Diese Daten sollen dann lokal etwa auf Landkreisebene ausgewertet werden können. Anhand dessen könnte analysiert werden, welche Krankenhausstandorte besonders relevant sind, und Entscheidungen zu künftigen Versorgungsstrukturen getroffen werden, erläuterte Frank Dastych, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Zudem prüft die Landesregierung derzeit, ob die hessischen Gesundheitsämter eine einheitliche Software bekommen und wie diese aussehen könnte. Das würde die geplante Datenerfassung erheblich vereinfachen.

Darüber hinaus soll je nach Bedarf eine "Task Force" etabliert werden, die bei akuten Versorgungsengpässen kurzfristig eingreift. "Das könnte ein Pool von Ärzten sein", sagte Grüttner.

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare