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Ein Herzinfarkt kennt keine Bescherung

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Gießen/Linden (pm). Erst in die Kirche, dann Fondue und danach die Bescherung: Ruhe, Freude, Gemeinsamkeit bestimmen den Heiligabend in vielen Familien. Doch auch an den Weihnachts-Feiertagen und an Silvester erkranken Menschen oder verletzen sich.

Als Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der Rettungsdienste an den Feiertagen besuchte Landrätin Anita Schneider in ihrer Eigenschaft als Dezernentin für den Rettungsdienst die Diensthabenden der Rettungswache Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Gießen) in Großen-Linden.

»Es ist eine gute und wichtige Tradition, dass wir vor Weihnachten daran erinnern, dass es Menschen gibt, die Heiligabend und an den anschließenden Feiertagen nicht im Kreise ihrer Familien verbringen«, sagte Schneider, die zwei Bleche mit Streuselkuchen mitgebracht hatte. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe sind bis Silvester in Dienste eingeteilt und stehen für den Fall der Fälle bereit. Denn die Jahre zuvor haben bewiesen: Ein brennender Tannenbaum oder ein Herzinfarkt nimmt keine Rücksicht auf Weihnachten. Die Anlässe für einen Notfall sind dieselben wie an gewöhnlichen Tagen, vom Schlaganfall bis zu häuslichen Unfällen.

Die Landrätin wünschte allen einen ruhigen Dienst und ein geruhsames Weihnachtsfest und schloss die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehren, der Polizei, des Technischen Hilfswerks sowie der Krankenhäuser mit ein. Gleichzeitig überbrachte Schneider die Weihnachtsgrüße der Kreisgremien gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Mario Binsch, der in der Kreisverwaltung unter anderem den Bereich Rettungsdienst verantwortet. Die Besuchergruppe des Landkreises wurde durch Martina Berger (Leiterin Berufsfeuerwehr Gießen) und Kersten Nette (Berufsfeuerwehr Gießen) sowie Tjark Hümmling und Charlotte Herbst (Deutsches Roten Kreuz) ergänzt. »Ein großes Dankeschön, dass Sie zu uns gekommen sind«, sagte Johanniter-Geschäftsführer Oliver Meermann. Das zeige die Wertschätzung gegenüber dem Rettungsdienst und denen, die an den Feiertagen im Einsatz sind.

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