Vergebens suchten Feuerwehr und Polizei am Mittwochmittag in der Kleingartenanlage Schlachthofstraße nach einem Gießener, der noch eine Haftstrafe verbüßen muss und deshalb geflüchtet war.
+
Vergebens suchten Feuerwehr und Polizei am Mittwochmittag in der Kleingartenanlage Schlachthofstraße nach einem Gießener, der noch eine Haftstrafe verbüßen muss und deshalb geflüchtet war.

Häftling schwimmt durch die Lahn und verschwindet

Gießen (ta). Ein per Haftbefehl gesuchter Gießener hat am Mittwochmittag auf der Flucht vor der Polizei die Lahn schwimmend durchquert und ist in der Kleingartenanlage an der Schlachthofstraße verschwunden. Polizei und Feuerwehr suchten dort vergebens nach dem 28-Jährigen.

Eine Zivilstreife der Polizeistation Gießen-Nord erkannte am Mittwochmittag in der Lahnstraße einen Radfahrer, von dem bekannt war, dass er wegen einer noch offenen Restfreiheitsstrafe mit Haftbefehl gesucht wird. Als der Gießener die Polizei wahrnahm, fuhr er mit seinem Rad gegen den Streifenwagen. Dann rannte er über die Lahnstraße die etwa zehn Meter hohe Böschung hinunter und über die Lahnwiese. Zunächst zog er sich die Jacke aus und sprang in die Lahn. Dort entkleidete er sich weiter und schwamm - nur mit Unterhose und T-Shirt bekleidet - zum gegenüber liegenden Ufer. Hier verschwand er in der Kleingartenanlage.

Die Polizisten forderten sofort Verstärkung an und umstellten das Gelände. Anwesende Gartenbesitzer wurden teils mit Lautsprecherdurchsagen gebeten, sich außerhalb der Anlage aufzuhalten. Zur Unterstützung der Suche  setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.  Auch die Berufsfeuerwehr stieß hinzu Der Flüchtige wurde aber nicht entdeckt. Die Suche nach ihm wurde gegen 15 Uhr beendet. Die Fahndung wird fortgesetzt. 

In dem Kleingartengelände war den Beamten ein aufgebrochener Geräteschuppen aufgefallen. Ob der mit der Flucht des 28-Jährigen im Zusammenhang steht, ist noch offen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare