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Goldene und silberne Meisterbriefe in Feierstunde überreicht

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Wetzlar (hp). »Sie sind der goldene Boden des Handwerks«: Ein größeres Kompliment hätte Robert Werner, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden den Damen und Herren nicht machen können, die am Mittwoch in das Arnold-Spruck-Haus, das Bildungs- und Technologiezentrum der Kammer nach Wetzlar gekommen waren, um ihre silbernen und goldenen Meisterbriefe entgegen zu nehmen.

Wetzlar (hp). »Sie sind der goldene Boden des Handwerks«: Ein größeres Kompliment hätte Robert Werner, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden den Damen und Herren nicht machen können, die am Mittwoch in das Arnold-Spruck-Haus, das Bildungs- und Technologiezentrum der Kammer nach Wetzlar gekommen waren, um ihre silbernen und goldenen Meisterbriefe entgegen zu nehmen. Die Feier wurde von den Kreishandwerkskammern Gießen und Wetzlar gemeinsam ausgerichtet und bot neben dem offiziellen Teil bei Kaffee und Kuchen vor allem die Gelegenheit, Wegbegleiter aus 40 beziehungsweise 50 Meisterjahren zu treffen und Erfahrungen und Erinnerungen auszutauschen.

»Viele sehen nur Erfolg und Wohlstand, aber nicht die Leistung und auch oft die Entbehrungen der Anfangszeiten hinter dem Meistertitel«, so Kammerpräsident Werner. Wissenstransfer an Auszubildende, Qualität, Leistung, Kundenorientierung und die ständige Anpassung an die Veränderungen in Beruf und Gesellschaft forderten allerdings ein hohes Maß an Flexibilität und Können.

»Wer Aufträge an Handwerksmeister vergibt, kann sich auf die solide und qualitativ hochwertige Ausführung verlassen«, bekräftigte Werner und forderte die »alten Hasen« dazu auf, den jungen Meistern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, damit der Boden des Handwerks auch weiterhin »golden« bleibe.

Der Gießener Kreishandwerksmeister, Walter Kwartnik, und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gießen, Uwe Bock, übergaben zusammen mit Robert Werner und dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Harald Brandes, silberne Meisterbriefe an Kurt Dern aus Pohlheim (Fleischer), Willi Jäger aus Grünberg, Harald Kraußkopf aus Biebertal, Günther Weigel aus Pohlheim (alle Elektrotechniker), Dieter Maek aus Lollar (Kraftfahrzeugtechniker), Heinz-Gotthard Merkel aus Grünberg (Straßenbauer), Rudolf Modenbach aus Butzbach (Augenoptiker), Dieter Nau aus Grünberg (Tischler), Alfred Peppmöller aus Linden (Schornsteinfeger), Hans-Dieter Spengler aus Gießen (Metallbauer) und Rainer Valentin aus Biebertal (Bäcker). Den goldenen Meisterbrief erhielten Karl-Otto Burk aus Gießen (Fleischer), Werner Datz aus Langgöns, Erich Maurer aus Allendorf (Maler und Lackierer), Gerhard Engel aus Pohlheim (Tischler), Josef Hanika aus Langgöns (Maurer und Betonbauer) und Karl-Heinz Römer aus Heuchelheim (Friseur).

»Ihr Jubiläum verdient alle Achtung und Anerkennung in der Öffentlichkeit, haben sie doch aus einer Vision mit viel Einsatz einen erfolgreichen Betrieb realisiert und ihr Wissen an den Nachwuchs weiter gegeben«, so Walter Kwartnik, der besonders den Kollegen dankte, die sich außerdem noch in Ehrenämtern betätigten.

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