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Geständnis: Mann erschlug Freundin mit Hammer

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Gemünden/Felda (dpa). Einen Tag nach dem Fund einer Frauenleiche in Burg-Gemünden ist die Tat aufgeklärt.

Gemünden/Felda (dpa). Einen Tag nach dem Fund einer Frauenleiche in Burg-Gemünden ist die Tat aufgeklärt. Ein 58 Jahre alter Mann gestand, seine 35 Jahre alte Freundin mit einem Schlosserhammer in ihrer Wohnung erschlagen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Gießen am Dienstag mitteilte. Die Behörde wollte noch am Dienstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen und die Leiche obduzieren lassen.

Nach Angaben der Behörde schlug der ehemalige Konditormeister seiner Lebensgefährtin am Sonntag mit dem Werkzeug mehrfach auf den Kopf und tötete sie. Der geständige 58-Jährige hatte sich am Montag der Polizei in Gießen gestellt (die AZ berichtete). Erste Angaben, wonach die Frau mit einem Messer erstochen wurde, wurden am Dienstag von der Behörde korrigiert.

Zwischen dem Konditor und seiner Freundin, mit er bis vor zwei Jahren ein Café betrieb, hatte es laut Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit häufiger Streit gegeben. In der Vorwoche hatte der 58-Jährige seine Freundin angezeigt, weil diese die gemeinsame zehnjährige Tochter geschlagen haben soll. Das Mädchen wurde daraufhin in ein Jugendheim gebracht. Aus Ärger über die Anzeige soll die Frau ihren Lebensgefährten mit einem Messer attackiert haben.

Die Leiche fanden die Beamten in eine Decke gewickelt auf einer Matratze liegend in der Wohnung. »Es kann sein, dass der Mann die Frau im Schlaf erschlagen hat«, sagte der Sprecher der Gießener Staatsanwaltschaft Reinhard Hübner.

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