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Geschwindigkeitskontrollen: 2232 Fahrzeugführer verwarnt

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Gießen (pm). Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und nicht den Verkehrsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit gehören seit Jahren auch in Mittelhessen zu den Hauptunfallursachen. Bei näherer Betrachtung dieser Unfälle wird deutlich, dass ein zeitlicher Schwerpunkt an Samstagen in der Zeit von 13 bis 22 Uhr in den Landkreisen und von 9 bis 18 Uhr auf den Autobahnen liegt.

Gießen (pm). Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und nicht den Verkehrsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit gehören seit Jahren auch in Mittelhessen zu den Hauptunfallursachen. Bei näherer Betrachtung dieser Unfälle wird deutlich, dass ein zeitlicher Schwerpunkt an Samstagen in der Zeit von 13 bis 22 Uhr in den Landkreisen und von 9 bis 18 Uhr auf den Autobahnen liegt. So wurden von der Polizei vom 1. Januar 2007 bis zum 30. Juni 2008 insgesamt 649 Geschwindigkeitsunfälle in Mittelhessen aufgenommen, die sich an einem Samstag ereignet haben. Die Folgen: 4 Tote, 66 Schwerverletzte, 233 Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 3,8 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund hat das Polizeipräsidium Mittelhessen am Samstag gemeinsam mit den Kommunen im Rahmendes Projekts »Verkehrssicher in Mittelhessen« in den Kreisen Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, dem Wetteraukreis und schwerpunktmäßig auf der A 45 Geschwindigkeitskontrollen ausgeführt. Die Kontrollstellen waren zuvor nach den Ergebnissen der Unfallanalyse ausgewählt worden.

Insgesamt wurden 39 Messstellen eingerichtet, an denen 28 077 Fahrzeuge gemessen wurden. Davon waren 2232 Fahrzeugführer so schnell, dass sie mit einem Verwarnungsgeld bis 35 Euro (1350 Verwarnungsgeldverfahren) oder einem Bußgeldverfahren (882 Anzeigen, über 35 Euro Verwarnungsgeld, Eintrag von Punkten in das Verkehrszentralregister) rechnen müssen. Von den 860 Kraftfahrzeugführern im Bußgeldbereich waren zudem 69 so schnell, dass sie ein Fahrverbot erwartet.

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