Firma Oculus weihte neues Hauptwerk in Dutenhofen ein

Wetzlar (hp). Die Firma Oculus in Dutenhofen, seit 114 Jahren ständig aufstrebend in Sachen Augenheilkunde und Augenoptik weltweit tätig, hat am Samstag ihr neues Hauptwerk eingeweiht.

Wetzlar (hp). Die Firma Oculus in Dutenhofen, seit 114 Jahren ständig aufstrebend in Sachen Augenheilkunde und Augenoptik weltweit tätig, hat am Samstag ihr neues Hauptwerk eingeweiht. "Man kann sich fragen, ob es richtig ist, in wirtschaftlich schlechten Zeiten 8,5 Millionen Euro in eine gründliche bauliche Umgestaltung und weitere vier Millionen in neue Maschinen zu investieren, doch für uns war dies der richtige Schritt", sagte Rainer Kirchhübel, Geschäftsführer der Oculus Optikgeräte GmbH, bei der Begrüßung der rund 100 Einweihungsgäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung. "Es war eine große Herausforderung, quasi am offenen Herzen, mitten in der vollen Produktion, aus dem alten, viel zu eng gewordenen Gebäude ein neues Haus zu schaffen, das auch nach außen hin die innovative Produktion im Innern darstellt und ein effektives Raumkonzept aufweist", so Kirchhübel weiter.

Die 220 Mitarbeiter in Deutschland, zwölf Prozent davon Auszubildende, hätten eine Menge ertragen müssen, wofür der Firmenchef dankte. "Wir haben nicht kurzsichtig, sondern langfristig gedacht und ein Bekenntnis zur Optikstadt Wetzlar geschaffen, in der wir seit 67 Jahren unsere Optikgeräte entwickeln und fertigen, wie auch zur Region, in der wir eine gute Infrastruktur und gute Partner haben." Die aktuell 15 Prozent weniger Umsatz machen Kirchhübel keine Angst. "Wir haben noch keine Kurzarbeit, man muss flexibel sein, denn der Kunde wartet nicht." Ein Rückblick in die Firmengeschichte, die 1895 von Alois Mager in der Berliner Chausseestraße 8 begonnen wurde und bis heute ständig bergauf verlief, mit weltweit verteilten Niederlassungen, machte den steilen Erfolgsweg des mittelständischen Unternehmens deutlich. Auch Oberbürgermeister Wolfram Dette gratulierte. Diplom-Kaufmann Christian Kirchhübel lud die Gäste zu Mittagsimbiss und Betriebsführung ein.

Kurzweiliger und interessanter Höhepunkt der Einweihung war der einstündige Vortrag des welktbekannten Fußball-Schiedsrichters Dr. Markus Merk, der unter dem Stichwort "Sicher entscheiden" seine Zuhörer motivierte, mit Begeisterung, Identifikation, Mut, Verantwortung und Willen zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen, die durchaus auch einmal falsch sein können. Dazu nahm er seine langjährige Erfahrung in der Welt des Fußballs zu Hilfe und machte mit Winston Churchill deutlich: "Es kann passieren dass man hinfällt, man darf nur nicht liegen bleiben!" (Foto: hp)

Quelle: Gießener Allgemeine

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