Feuerwehr-Nachwuchs zeigte in Hüttenberg sein Können

Hüttenberg (jow). Rund 150 Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren im Lahn-Dill-Kreis haben um die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr gekämpft.

An der Schwingbachschule Rechtenbach traten sie in 16 Gruppen zur Leistungsspange an. In fünf Disziplinen mussten sie Wissen, feuerwehrtechnisches Geschick und Fitness unter Beweis stellen.

Beim Aufbau eines Löschangriffs simulierten sie die Wasserentnahme aus einem Gewässer mit anschließender Vornahme von drei Rohren. Schnelligkeit und Geschick waren beim Aufbau einer 120 Meter langen Schlauchleitung in weniger als 75 Sekunden gefragt. Dazu waren acht Schläuche zu kuppeln, in denen es keine Windungen geben durfte. Kenntnisse über Technik und Organisation der Feuerwehr sowie aus Politik und Allgemeinwissen waren in der Fragerunde einzubringen.

Sportlich wurden die Gruppen bei einem 1500-Meter-Staffellauf gefordert, der in knapp vier Minuten zu absolvieren war. Schließlich galt es, beim Kugelstoßen eine Gesamtweite von 55 Metern zu erreichen. Die Wertungsrichter um Rolf Lengemann und Gerald Morneweg von der Hessischen Jugendfeuerwehr bewerteten auch Auftreten und Disziplin der Jugendlichen. »Für viele war das der Höhepunkt ihrer Jugendfeuerwehr-Ausbildung. Ab 16 Jahren können sie den Grundlehrgang belegen und an die Einsatzabteilungen herangeführt werden«, sagte Verbandsjugendfeuerwehrwart Michael Stroh aus Lahnau.

Ausgerichter war die Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar. Um die Verpflegung kümmerten sich die Hüttenberger Jugendfeuerwehren um Gemeindejugendwart Carsten Loh.

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