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Fehlbetrag - Kreis Gießen geht leer aus

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Friedberg/Gießen (pm). Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) hat dieser Tage den Jahresabschluss für das Jahr 2007 genehmigt. In diesem Zusammenhang hat die Verbandsversammlung, die sich in der OVAG-Hauptverwaltung in Friedberg traf, einer Vorabausschüttung auf den Gewinn des Jahres 2008 zugestimmt.

Friedberg/Gießen (pm). Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) hat dieser Tage den Jahresabschluss für das Jahr 2007 genehmigt. In diesem Zusammenhang hat die Verbandsversammlung, die sich in der OVAG-Hauptverwaltung in Friedberg traf, einer Vorabausschüttung auf den Gewinn des Jahres 2008 zugestimmt. Die Mitglieder des ZOV erhalten demnach einen vorab zu zahlenden Betrag in Höhe von 5,1 Millionen Euro. Davon gehen an den Wetteraukreis 3,7 Millionen Euro und an den Vogelsbergkreis 1,4 Millionen Euro. An den Landkreis Gießen erfolgt keine Ausschüttung, da für diesen ein Fehlbetrag erwartet wird. Die Gewinn- und die Verlustanteile der Kreise ergeben sich aus der Verrechnung der im jeweiligen Landkreis entstehenden Verkehrsverluste mit den Gewinnanteilen des jeweiligen Landkreises. Der Gesamtvorteil der Landkreise aus der Mitgliedschaft im ZOV setzt sich somit zusammen aus der Summe aus bereits vom Verband ausgeglichener Verluste aus dem Öffentlichen Personennahverkehr und den darüber hinausreichenden Gewinnanteilen.

Die Verluste aus dem Personennahverkehr belaufen sich im Jahr 2007 für den Wetteraukreis, der 51,7 Prozent Anteil am ZOV hält, auf 2,2 Millionen Euro, für den Vogelsbergkreis (32,1 Prozent Anteil) auf 2,6 Millionen Euro sowie für den Landkreis Gießen (16,2 Prozent) auf 2,4 Millionen Euro.

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