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FDP-Chef Hahn kündigt Rückzug an

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Oberursel (dpa). Nach der Schlappe bei der Landtagswahl zieht die hessische FDP Konsequenzen. Der Landesvorstand und das Präsidium werden ihre Ämter zur Verfügung stellen, kündigte FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn am Montagabend nach mehrstündiger Beratung der Parteiführung in Oberursel an.

Er selbst werde bei Neuwahlen nicht mehr kandidieren. Die Entscheidung, politische Konsequenzen zu ziehen, sei einstimmig gefallen. »Ich habe deutlich gesagt, dass ich für das Präsidium und für den Landesvorstand nicht mehr antreten werde«, sagte Hahn. Es stehe ein Generationenwechsel bei den Liberalen an. Namen über mögliche Nachfolger seien nicht diskutiert worden.

Der Wechsel solle in den kommenden ein, zwei Monaten in einem »geordneten Verfahren« vollzogen werden, sagte Hahn. Beim Parteitag im November könnte dann ein neues Präsidium und ein neuer Vorstand gewählt werden.

Das Wahlergebnis für die hessische FDP nannte der amtierende Justizminister »tragisch«. Nun sei die Zeit für Analysen. Die Liberalen hatten bei der Landtagswahl am Sonntag einen herben Stimmenverlust erlitten und waren nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mit 5,0 Prozent nur knapp in den Landtag eingezogen.

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