Auf Europa!

  • Burkhard Bräuning
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Diese kleine Kolumne heißt eigentlich »Der Tag«. Im Dezember machen wir daraus einen Adventskalender. Und jetzt, so kurz vor der Europawahl, ist sie unsere kleine Glosse zum Thema EU und zu allem, was damit zusammenhängt. Und weil alles irgendwie mit allem zusammenhängt, gibt es keine Grenzen. Deshalb der Titel »Grenzenlos«. Unsere Redakteure schreiben über Europa, aber wir alle leben und arbeiten in der Mitte Hessens. Und deshalb verbinden wir das Lokale und das Regionale mit dem Kontinent, auf dem wir leben. So, nun sind erst mal die Regularien geklärt.

Diese kleine Kolumne heißt eigentlich »Der Tag«. Im Dezember machen wir daraus einen Adventskalender. Und jetzt, so kurz vor der Europawahl, ist sie unsere kleine Glosse zum Thema EU und zu allem, was damit zusammenhängt. Und weil alles irgendwie mit allem zusammenhängt, gibt es keine Grenzen. Deshalb der Titel »Grenzenlos«. Unsere Redakteure schreiben über Europa, aber wir alle leben und arbeiten in der Mitte Hessens. Und deshalb verbinden wir das Lokale und das Regionale mit dem Kontinent, auf dem wir leben. So, nun sind erst mal die Regularien geklärt.

Europa liefert uns täglich viel Stoff für diese Zeitung. Gestern habe ich mal geschaut, was andere Blätter im Internet so zu Europa schreiben. Die »Bild« beschäftigt sich mit einem beliebten Getränk: »Europa ist Wein! Nirgendwo auf der Erde gibt es so viele Weinnationen wie in Europa.« Das stimmt. Deutschland gehört dazu. Die Zeitung »Die Welt« schreibt über das beliebte Thema Geld: »Wo Sie mit Ihrem Einkommen im Europa-Vergleich stehen.« Ich hätte es gerne gelesen, aber leider versteckte sich der wesentliche Teil dieser Nachricht hinter einer Bezahlschranke. Was verständlich ist, denn die Redakteure und alle anderen, die für den Verlag arbeiten, wollen ja auch etwas verdienen. Die »Grafschafter Nachrichten« melden: »Anlässlich der Europawahl organisieren die Stadt Nordhorn, die Gemeinde Dinkelland und der Verein ›WJ JCI Noabers‹ ein gemeinsames Fest am Nordhorn-Almelo-Kanal in Denekamp.« Der Grenzübergang Nordhorn Frensdorferhaagen über der Rammelbeeke sei ein Symbol für die Überwindung der Grenzen und die europäische Einigung. Also, das passt doch prima zum Titel »Grenzenlos«. Die »Stuttgarter Nachrichten« gehen aktuell diesen Fragen nach: »Bald sind Europawahlen. Wie gut wissen die Stuttgarter über hiesige Kandidaten Bescheid? Und was bedeutet die EU eigentlich für die Menschen im Alltag?« Tja, spannende Fragen – mit denen wir uns in den nächsten Wochen auch beschäftigen – auf den Seiten Meinung/Hintergrund und auf den Regionseiten werden wir über die Wahl berichten. Mal kurz, mal länger, mal ernst, mal mit Humor. Was sicher ist: Ein Glas Wein werden wir bei der Arbeit nicht trinken. Aber wir werden vielleicht darüber nachdenken, ob man hier, mitten in Deutschland und im Herzen Europas, nicht auch ein Grenzfest feiern kann. Ich denke da an Grünberg mit Laubach. Auch an Friedberg und Bad Nauheim. Mücke und Homberg wäre auch ganz nett.

Wir sagen ja manchmal: Brüssel ist weit weg. Und meinen damit: Was kümmert uns das, was die da beschließen? Es mag uns nicht kümmern, aber es ist tatsächlich ein großer Teil unseres Alltags. Und meistens tut es gar nicht richtig weh. Also dann: Auf Europa!

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