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Drei neue »Blitzer« in Gießen

In Gießen werden in den nächsten Tagen die ersten drei festinstallierten Geschwindigkeitsmessgeräte in Betrieb genommen.

Standorte sind die Ostanlage (Foto) im Bereich zwischen dem Kennedy-Platz und dem Abzweig Gutfleischstraße, wo sie auf dem Mittelstreifen stehen, die Großen-Busecker-Straße in Rödgen an der Grundschule sowie die Wetzlarer Straße in Kleinlinden an einem Fußgängerüberweg.

Bei den Geräten handelt es sich nicht um sogenannte Radarsäulen, wie sie in einigen Kreisgemeinden seit einigen Jahren im Einsatz sind, sondern um Anlagen, die eher an die sogenannten »Starenkästen« erinnern. In Rödgen und Kleinlinden sollen die Geräte zwei 30-Kilometer-Zonen sichern, wobei es in Rödgen eine Besonderheit gibt, wie Stadtmitarbeiter Ralf Pausch erläuterte. Dort gilt Tempo 30 nur während der Unterrichtszeit der Schule an den Werktagen. Auf diese Zeiten sei das Messgerät eingestellt und schalte automatisch von Tempo 30 auf 50 um.

Die Entscheidung der Stadt, erstmalig festinstallierte »Blitzer« anzuschaffen, fiel vor einigen Jahren, als das Land Hessen in Kleinlinden (Wetzlarer Straße) und Rödgen (Ortsdurchfahrt) Tempo 30 aufhob, was zu Protesten führte. Dort wird jetzt jeweils nur der Verkehr ortseinwärts überwacht. Als dritter Standort kam dann die Ostanlage hinzu, die zu den am schnellsten befahrenen Abschnitten des Anlagenrings gehört. Dort sichert die aus zwei Geräten bestehende Anlage nun auch den neuen Fußgängerweg auf Höhe des Landgerichts ab.

Aus wirtschaftlichen Gründen entschied sich die Stadt letztlich doch zum Kauf der Geräte. Kostenpunkt: 260 000 Euro. (mö)

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