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Bundesfamilienministerin Schwesig im Verlagshaus: Die wichtigsten Zitate vorab

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© Gerd Chmeliczek

Gießen (gäd). Manuela Schwesig zu Gast im Verlagshaus der Gießener Allgemeinen Zeitung: Die wichtigsten Zitate aus unserem großen Interview mit der SPD-Bundesfamilienministerin lesen Sie vorab hier.

Die Ministerin bekräftigt, dass die SPD dafür kämpfen wird, den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin zu stellen. »Damit wir mehr für die Menschen durchsetzen«, sagte die 42-Jährige beim Besuch unseres Verlagshauses in Gießen: "Ich selbst werde für den Bundestag kandidieren. Dann freue ich mich auf den Bundestagswahlkampf. Wir kämpfen dafür, dass die SPD den Kanzler oder die Kanzlerin stellen kann, damit wir mehr für die Menschen durchsetzen." Die Sozialdemokraten seien in der schwarz-roten Koalition in vielen Bereichen der treibende Motor.

Als "schwierig" bewertet die Ministerin den Streit zwischen CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik. Auch den Konflikt um den abgesagten Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim CSU-Partei nennt kommentiert sie: "Diesen Streit finde ich ziemlich peinlich. Wir haben in Deutschland und der ganzen Welt riesengroße Herausforderungen. Und Merkel und Seehofer streiten sich über die Teilnahme an Parteitagen. In der Union gibt es keinen klaren Kurs."

Die Ministerin sprach sich für gebührenfreie Kitas deutschlandweit aus. Sie glaube aber nicht, dass dies die Kommunen alleine schultern könnten: "Ein Stichwort heißt Infrastruktur. Wir brauchen flächendeckend Ganztagskitas und -Schulen, deren Angebote für die Eltern auch bezahlbar sind. Daher müssen wir zu gebührenfreien Kitas kommen. Ich glaube nicht, dass das die Kommunen alleine schultern können, vielmehr muss der Bund finanziell mit einsteigen."

+++ Das komplette Interview mit Manuela Schwesig lesen Sie am Dienstag in der Gießener Allgemeinen Zeitung.

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