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Andreas Brieske neuer Handwerkskammer-Vizepräsident

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Hüttenberg/Wiesbaden (sel). Mit 300 Gästen, darunter Hessens Ministerpräsident Roland Koch, Deutschlands Handwerkspräsident Otto Kentzler und Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Bundesverbandes des deutschen Handwerks, bot der Jahresempfang der Handwerkskammer Wiesbaden neben der Vorstellung des neuen Präsidiums den würdigen Rahmen zur Verabschiedung von Robert Werner, der zehn Jahre lang - am 9. September 1999 zum Nachfolger Arnold Sprucks gewählt - als Präsident an der Spitze der Kammer stand

Hüttenberg/Wiesbaden (sel). Mit 300 Gästen, darunter Hessens Ministerpräsident Roland Koch, Deutschlands Handwerkspräsident Otto Kentzler und Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Bundesverbandes des deutschen Handwerks, bot der Jahresempfang der Handwerkskammer Wiesbaden neben der Vorstellung des neuen Präsidiums den würdigen Rahmen zur Verabschiedung von Robert Werner, der zehn Jahre lang - am 9. September 1999 zum Nachfolger Arnold Sprucks gewählt - als Präsident an der Spitze der Kammer stand.

Er war zuvor bereits fünf Jahre Vizepräsident. Die Vollversammlung der Kammer wählte zwei Stunden vor dem Jahresempfang den 60 Jahre alten Metallbauermeister Klaus Repp aus Echzell in der Wetterau zum neuen Kammerpräsidenten für die nächsten fünf Jahre. Neben dem Präsidenten Klaus Repp sind auch seine beiden Vizepräsidenten neu im Amt. Das sind für die Arbeitgeberseite der Wiesbadener Maler- und Lackierermeister Stefan Füll sowie für die Arbeitnehmerseite der 33 Jahre alte Schornsteinfegermeister Andreas Brieske aus Hüttenberg, der damit die Nachfolge von Jürgen Störmer aus Glauberg antritt, der dieses Amt zehn Jahre innehatte. Der gebürtige Gießener Brieske ist im Hungener Stadtteil Bellersheim aufgewachsen, seit einem Jahr verheiratet und aus diesem Grund auch nach Hüttenberg umgezogen.

Seiner angestellten beruflichen Tätigkeit geht Brieske im Raum Altenstadt in der Wetterau nach. Innerhalb der Schornsteinfegergewerkschaft ZDS, die die Interessen der Arbeitnehmer dieser »schwarzen Zunft« vertritt, war der engagierte junge Mann hessenweit für die Aus- und Weiterbildung zuständig und zudem als Technischer Referent aktiv. In diesen Funktionen hatte Brieske auch Kontakte zur Handwerkskammer, unter anderem mit der Folge, dass er 2004 Mitglied der Vollversammlung der HWK Wiesbaden wurde.

Bei der Wahl zu einem der beiden Vizepräsidenten der Kammer erhielt Andreas Brieske 43 von 44 Stimmen, was er als großen Vertrauensbeweis und als Ansporn zu weiterem Engagement wertet. In der Handwerkskammer Wiesbaden sind 24 000 Betriebe in Ober-, West- und Mittelhessen organisiert, davon etwa knapp die Hälfte in den mittelhessischen Kreisen Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Gießen und Vogelsberg, die andere Hälfte in den Kreisen Wetterau, Main-Kinzig, Rheingau-Taunus und der Stadt Wiesbaden. (Foto: sel)

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