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Ob Abend oder Morgen – Wasser ist immer für uns da

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Von: Redaktion

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In einigen Ländern in Afrika haben die Menschen nicht genügend Wasser zum leben. In Deutschland können wir einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon ist Wasser da. Wir haben reichlich davon. Aber wie funktioniert das eigentlich?

In einigen Ländern in Afrika haben die Menschen nicht genügend Wasser zum leben. In Deutschland können wir einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon ist Wasser da. Wir haben reichlich davon. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Um das herauszufinden, besucht die Klasse 4b der Lückebachschule Garbenteich das Wasserwerk der OVAG (Oberhessische Versorgungsbetriebe Aktiengesellschaft) in Inheiden. Herr Odermatt, der im Werk für die Planung zuständig ist, gibt uns freundlich und geduldig wichtige Informationen.

Im Jahre 1909 begannen die Bauarbeiten für das Wasserwerk in Inheiden. Bereits 1911 floss das erste Wasser in die Leitungen. 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, aber nur 2,6 Prozent davon sind Süßwasser. Wasser kommt auf der Erde meist in flüssiger Form vor. Es kann aber auch als Schnee und Eis gefroren sein oder in den Wolken über uns fliegen.

Im Wasserwerk Inheiden wird das Wasser in drei Brunnen aus einer Tiefe von 100 Metern gefördert. Durch die verschiedenen Erd- und Gesteinsschichten ist das Wasser in dieser Tiefe gut gereinigt.

Herr Odermatt zufolge hat ein Taucher dort unten bei Kontrollarbeiten eine Höhle entdeckt in der sich das Wasser sammelt. Sie ist so groß, dass sogar ein Bus darin im Kreis fahren könnte. Dem Wasser wird zuerst Ozon zugeführt und dann wird es noch besonders gereinigt. Im Maschinenraum mit den großen Pumpen und Rohren ist es ganz schön laut. Mehrmals täglich wird die Qualität des Wassers überprüft, damit wir es jederzeit unbedenklich trinken können.

Danach kommt es ins Leitungsnetz. 250 km Wasserleitungen versorgen von Inheiden aus 129 Städte und Gemeinden bis nach Frankfurt. Mariana fragt: »Woher weiß das Wasserwerk, wann ich zu Hause Wasser brauche?« Antwort vom Experten: »Das brauchen die Arbeiter im Wasserwerk gar nicht zu wissen, denn es wird ein gleichmäßiger Druck hergestellt, sodass ihr zu Hause jederzeit Wasser zapfen könnt.« Der Mensch kann nur vier Tage ohne Wasser überleben, denn unser Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Melissa Birol, Matteo Gärtner, Rojin Celik, Tibelya Arslan

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