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... einen Angelausflug. So steht’s im Plan, so soll es sein. Und was macht man, wenn man nicht gerade ein Experte mit Rute und Köder ist? Man informiert sich, um später vielleicht die Frage beantworten zu können: Wäre das nicht was für mich?

Ich habe Freunde und Bekannte, die schwärmen vom Angeln. Wobei ich das Gefühl habe, dass sie oft von der Natur begeisterter sind als vom Fangergebnis des Tages. Das kommt manchmal ganz zum Schluss, oft auch nur auf Nachfrage – was mich als Laien wohl von den Anglern unterscheidet, bei denen schon der Weg das Ziel ist. Doch es gibt sie beide, musste ich mich belehren lassen. Die Ruhesucher und die "Draufgänger". Und so kann jeder seinen Ausflug so gestalten, wie er möchte. 1,5 Millionen Menschen in Deutschland haben den Fischereischein, eine Million sind in Angelvereinen oder Verbänden organisiert – und die können doch wohl nicht irren. Einer meiner Kumpels schwärmt so eindringlich von den Morgenstunden am Teich, dass ich ihn unbedingt einmal begleiten muss – zum Zuschauen. Vielleicht ist es ja wirklich etwas für mich. Eines weiß ich bereits: Einen Angler sollte man nie fragen, ob denn was beißt. Das stört die Ruhe. Und auf die kommt es schließlich an... (gäd)

Quelle: Gießener Allgemeine

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