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Wegen ihres sächsischen Dialekts: Inka Bause in der Schule gemobbt und geschlagen

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Von: Lisa Klugmayer

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Inka Bause schwelgt in ihrer alten Heimat Leipzig in Kindheitserinnerungen. Dabei muss die Schlagersängerin auch an den Umzug nach Berlin denken und an die fiesen Mobbing-Attacken ihrer neuen Mitschüler.

Leipzig - „Riverboat“ feiert Geburtstag: Zur Feier des 30. Jubiläum der MDR-Talkshow schauen Kim Fischer und Jörg Kachelmann „auf tolle Momente, tolle Gäste“ und „ganz besondere Aktionen“ zurück, wie es auf der Homepage heißt. Auch Inka Bause ist mit dabei und stattet ihrem alten Wohnhaus einen Besuch ab. Dabei erinnert sich der Schlagerstar (hier alle News auf der Themenseite) an ihre Kindheit, an die Platte und den Umzug nach Berlin, wie tz.de berichtet.

Inka Bausedeutsche Schlagersängerin, Fernsehmoderatorin und Schauspielerin
Geboren21. November 1968 (Alter 53 Jahre), Leipzig
Größe1,78 m
EhepartnerHendrik Bruch (verh. 1996–2005)

Schlagerstar Inka Bause zurück im Leipziger Plattenbau: Umzug nach Ost-Berlin war schwer

Inka Bause (Alle Infos über die TV-Moderatorin) moderiert nicht nur, sie singt auch noch und tritt regelmäßig in den großen Schlagershows auf - auch im MDR-Riverboat ist sie ein regelmäßiger Gast. Denn jeder Besuch bei Jörg Kachelmann und Kim Fisher ist für sie auch ein Heimatbesuch. Zum 30. Jubiläum der Talkshow blickt sie nun auf ihre Vergangenheit zurück - genauer gesagt auf die ersten sechs Jahre ihres Lebens - und besucht ihr altes Wohnhaus.

Bei dem Besuch in der alten Heimat kann sie gar nicht mehr aufhören zu grinsen, auch der Dialekt ist ihr im Gedächtnis geblieben. „Wenn ich ein paar Tage in Leipzig bin, fange ich wieder sofort an zu Sächseln. Da bin ich sofort wieder drin“, erzählt die TV-Moderatorin gut gelaunt. Doch genau wegen ihres sächsischen Dialektes wurde Inka Bause in der Schule später in Berlin fies gemobbt.

Inka Bause besucht ihre alte Heimat Leipzig und erzählt von ihrer Schulzeit in Berlin
Inka Bause besucht ihre alte Heimat Leipzig und erzählt von ihrer Schulzeit in Berlin © Screenshot MDR/Riverboat

Wegen ihres sächsischen Dialekts: Inka Bause in der Schule gemobbt und geschlagen

Inka Bause wurde zwar in Leipzig geboren, lebte dort für sechs Jahre und ging dort auch in den Kindergarten, später zog sie mit ihrer Familie aber nach Ost-Berlin. Der Umzug war nicht leicht für sie und die Kinder in Schule machten ihr das Leben auch nicht unbedingt leichter, wie sie im Riverboat-Interview nun erzählt.

„Als ich in Berlin war, dann eingeschult wurde und nach der ersten Schulstunde, quasi bei der ersten Hofpause, wurde ich mit meinen Schwestern so vermöbelt, weil die Berliner bekanntermaßen in der DDR die Sachsen nicht leiden konnten“, erinnert sich die Schlagersängerin an ihre Schulzeit.

Inka Bause legte nach Mobbing-Attacken in der Schule ihren Dialekt ab

Um dem Mobbing und den Prügelattacken zu entgehen, passten sich Inka Bause und ihre Schwester schnell an und versuchten ihren Dialekt abzulegen: „Da haben wir natürlich einen Tag später sofort berlinert“. Ihre Mutter sei an den beiden verzweifelt, erzählt sie schließlich.

Um die Zeitreise in ihre alte Heimat perfekt zu machen, besuchte Inka Bause noch ihre ehemalige Nachbarin Birgit, die noch immer in derselben Wohnung wie früher wohnt. „Es ist alles so wie früher. Man weiß gar nicht, ob man es schön finden soll oder nicht“, scherzt sie. 

Wegen Liebesleben: Inka Bause platzt beim Frühstücksfernsehen der Kragen

Über ihre alte Heimat und ihr Berufsleben redet Inka Bause liebend gerne. Ihr Liebesleben hält sie weitgehend aus der Öffentlichkeit. Die endlose Fragerei über ihre Beziehungen hat sie mittlerweile satt. Beim Frühstücksfernsehen platzt der Schlagersängerin nun der Kragen.

Verwendete Quellen: MDR/Riverboat

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