Skaterhockey

Niederlage für Assenheim - Entscheidung über Bundesliga-Aufstieg vertagt

Die Rhein-Main Patriots haben Spiel zwei der Best-of-three-Serie um den Aufstieg in die Skaterhockey-Bundesliga bei den Düsseldorf Rams mit 11:12 verloren. Die Entscheidung fällt nächsten Samstag.
29. Oktober 2017, 09:24 Uhr
Vierfacher Torschütze der Patriots in Düsseldorf: Dennis Schlicht. (Foto: Chuc)

Assenheim kann sich auf ein Skaterhockey-Fest am kommenden Samstag (18.30 Uhr) freuen. In einem echten Endspiel, nämlich in Spiel drei einer Best-of-three-Serie, werden die Zweitligisten Rhein-Main Patriots und die Düsseldorf Rams einen Bundesliga-Aufsteiger ausspielen. Am Wochenende hatten die Niddataler nach einem 11:8-Heimspiel-Erfolg nach Verlängerung in Spiel eins nun eine ärgerliche 11:12 (4:6, 2:2, 5:4)-Niederlage im Rheinland hinnehmen müssen.

»Ich bin nach diese Eindrücken dennoch sehr positiv gestimmt. Auch wenn wir verloren haben. Ich denke, die Jungs haben eine Top-Leistung abgerufen und am Ende auch nochmal ein Zeichen gesetzt«, sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter, der Patriots. Gemeint sind Wille und Bereitschaft, auch nach einem 7:11-Rückstand nicht aufzustecken. Ein 11:11-Ausgleich konnte erzwungen werden. Die Partie schien zu kippen. »Man darf uns nie abschreiben.« Zudem setzt Pfannmüller auf den Heimvorteil. »Wir spielen auf einem größeren Feld, haben die Unterstützung der Zuschauer - das kann den Unterschied ausmachen.«

Vor 150 Zuschauern, darunter etwa 30 mitgereiste Fans aus der Wetterau, begegneten sich beide Mannschaften wie schon im ersten Duell auf Bundesliga-Niveau und lieferten sich einen leidenschaftlichen Kampf, an dessen Ende Nuancen über Sieg und Niederlage entschieden.

Mit 3:1 hatte Assenheim schon früh geführt, war aber ebenso schnell mit 3:4 in Rückstand geraten. Nach dem Anschluss zum 7:8 haben es die Hessen ihren Gastgebern allerdings zu leicht gemacht, den Abstand wieder auf vier Treffer auszubauen. »Ja, da waren wir einige Momente zu fahrlässig. Das hätten wir verhindern können«, sagt Pfannmüller und haderte auch mit einem Stockschlag gegen Dennis Schlicht, der »nur« eine Zweiminutenstrafe zur Folge hatte. »Es gibt zwei, drei Szenen, die uns imNachhinhein etwas ärgern. Aber das müssen und werden wir schnell abhaken.«

Sven Schlicht (Studium) und Max Keusen (Handbruch), zwei Torjäger, fehlten; ebenso Torwart Felix Dombrowsky (Urlaub). Dafür waren Andre Gabler und Tobias Etzel wieder dabei. Das Tor wurde von Fabian Heyde über 60 Minuten gehütet. Nach einer 3:1-Führung rannten die Patriots im Grunde genommen durchgehend einem Rückstand hinterher. Nach dem 4:4-Ausgleich kamen die Gäste, die Mitte der Partie auf zwei Reihen umgestellt hatten, auf 5:7 und 7:8 heran und begeisterten schließlich mit vier Treffern binnen acht Minuten zum 11:11-Ausgleich (57:14 Minuten.). Düsseldorf wankte, nutzte aber eine Unachtsamkeit im Abwehrverhalten zum spielentscheidenden Treffer 100 Sekunden vor Schluss aus.

Rhein-Main Patriots: Heyde; Blum (1), Schäfer, Neumann, Schardt, Aletter, Lachmann, Dennis Schlicht (4), Rosandic, Etzel (3), Schneider, Juli, Barta (2), Gabler (1).

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