Skaterhockey

Assenheim an der Schwelle zur Bundesliga

Rekordmeister trifft Rekordmeister! Im »Endspiel« um den Aufstieg in die Skaterhockey-Bundesliga treffen mit den Patriots aus Assenheim und den Düsseldorf Rams zwei Titeljäger aufeinander.
06. Oktober 2017, 20:25 Uhr
Zurück in die Bundesliga? Jan Barta und die Rhein-Main Patriots spielen mit den Düsseldorf Rams einen Aufsteiger aus. Im Hintergrund als Zuschauer (links): Tobias Etzel, der gegen die Rheinländer wieder in das Spielgeschehen eingreift. (Foto: Chuc)

Der Klub aus der Wetterau holte, vor dem Umstieg vom Puck auf den Ball als Spielgerät, sechs nationale Inlinehockey-Titel, während die Rheinländer, vorwiegend in den 80er- und 90er Jahren, Meistertitel im Skaterhockey gesammelt haben, insgesamt acht an der Zahl. Am Samstag (18.30 Uhr) treffen beide Mannschaften zunächst in Assenheim aufeinander, am 28. Oktober könnte in Düsseldorf die Entscheidung fallen. Im eventuell erforderlichen dritten Spiel am 4. November hätte Assenheim als Meister der Süd-Staffel gegen den Nord-Zweiten Heimrecht.

Ex-Profi Jan Barta dabei

»Wir haben keinen Druck, aufsteigen zu müssen. Aber wir wollen hoch«, sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter der Patriots, vor dem Aufeinandertreffen der beiden sportlichen Schwergewichte, die nach Abstiegen (Assenheim im Jahr 2015 und Düsseldorf 2016) nun wieder nach oben streben.

Die Ambitionen der Hessen, die zunächst die Playoff-Teilnahme als Saisonziel ausgegeben hatten, wird durch einen Blick in den voraussichtlichen Kader unterstrichen. Mit den Schlicht-Brüdern Sven und Dennis, mit Tobias Etzel (allesamt im Kader des Eishockey-Regionalligisten Neuwied) sowie Ex-Profi Jan Barta will man die bestmögliche Besetzung aufbieten. Topscorer Tim May fehlt allerdings aufgrund seiner Verpflichtungen als Eishockey-Profi in Halle.

Die Patriots hatten sich bereits im Vorjahr für die Playoffs qualifiziert, der Modus hatte eine Nord-/Süd-Verzahnung bereits im Viertelfinale vorgesehen. Assenheim unterlag - damals mit einer Rumpftruppe - gegen Nord-Champion Velbert zweimal deutlich zweistellig. »Das hat uns in dieser Form gar nicht geschmeckt und war alles andere als angenehm. Jetzt haben wir die Chance, diesen Eindruck zu korrigieren.«

Entscheidet der Heimvorteil?

Drei Jahre lang hatten sich die Wege der Patriots und der Rams in der Bundesliga gekreuzt. Die Heimspiele hatte Assenheim allesamt für sich entschieden können, einmal waren die Wetterauer auch in Düsseldorf erfolgreich. »Ich denke, Düsseldorf liegt uns eher als Velbert im Vorjahr. Die Rams sind stark, aber nicht übermächtig«, sagt Pfannmüller und verspricht sich einen »interessanten Schlagabtausch.«

An der Frage, ob denn grundsätzlich die Nord- oder die Süd-Staffel stärker einzuschätzen seien, scheiden sich die Meinungen. »Ich denke, der Süden ist insgesamt ausgeglichener und während der regulären Saison spielstärker besetzt, weil mehr Spieler mit teils professionellem Eishockey-Hintergrund in den Kadern stehen. In den Playoffs ist dann vielleicht der Norden im Vorteil, da den Süd-Klubs diese Spieler oft nicht zu verfügen stehen«, meint Pfannmüller.

Parallel spielen im übrigen die Velbert Commanders und Spaichingen Badgers einen Bundesliga-Aufsteiger aus. Die Sieger aus beiden Serien, den nominellen Halbfinal-Serien, ermitteln abschließend noch den Zweitliga-Meister.

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