Skaterhockey

Playoff-Einzug in den eigenen Händen

Die Rhein-Main Patriots haben ihre Serie von zuletzt drei Niederlagen in Folge beendet: Im Kampf um die Playoff-Qualifikation in der 2. Skaterhockey-Bundesliga ist alles wieder drin.
15. Juli 2017, 22:20 Uhr
Sebastian Neumann

Die Rhein-Main Patriots haben ihre Serie von zuletzt drei Niederlagen in Folge beendet und im Kampf um die Playoff-Qualifikation in der 2. Skaterhockey-Bundesliga ihr sportliches Schicksal wieder in den eigenen Händen. Vor rund 100 Zuschauern gewannen die Niddataler ihr Heimspiel gegen Deggendorf Pflanz, den Vorletzten, mit 8:4 (2:3, 3:0, 3:1) - und dies unterm Strich auch völlig verdient. Mit sechs Punkten aus den beiden noch ausstehenden Spielen in Freiburg (19. August) und gegen Schlusslicht Menden (16. September) könnte die Mannschaft von Trainer Stefan Napravnik den Halbfinal-Einzug aus eigener Kraft perfekt machen. »Phasenweise haben wir den Gegner mal ins Spiel kommen lassen. Unterm Strich haben wir die Partie aber bestimmt«, freute sich Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter. Wegweisend: Die Leistungsträger treffen wieder im erhofften Maße. In Abwesenheit von Urlauber Dennis Schlicht teilten sich Max Keusen (3), Tim May (2), Sven Schlicht und Tobias Etzel - ausnahmslos die Schlüsselfiguren - die Treffer der Assenheimer, die zudem mit Felix Dombrowsky und Felix Heyde wieder ein verlässliches Duo zwischen den Pfosten hatten aufbieten können. Ein besonderes Lob von Pfannmüller verdiente sich diesmal Johann Schardt. »Von ihm darf man keine Tore erwarten. Aber wie er den defensiven Part heute gelöst hat, war hervorragend.«

 

Drei Keusen-Treffer

 

Die Partie begann aus Sicht der Hausherren ebenso flott wie auch vielversprechend. Bereits in der dritten Minute erzielte Etzel per Direktabnahme nach Schlicht-Pass die Führung. Assenheim wirkte gegenüber dem letzten Heimspiel deutlich agiler und spielfreudiger. Allerdings währte die Freude nicht lange (1:1/7.). Assenheim investierte viel, doch fehlten vor dem Tor zunächst Glück und Effizienz. Stattdessen kamen die Gäste gegen eine konteranfällige Patriots-Mannschaft durch einen Doppelschlag zu einer Zwei-Tore-Führung. May konnte kurz vor der ersten Pause den Anschluss herstellen.

Im zweiten Durchgang drehte sich das Blatt. Assenheim, das nach drei Niederlagen taktisch umgestellt hatte, wirkte zunehmend stabiler, und die Gäste, mit gerade einmal zwei Blöcken und ohne Trainer angereist, mussten dem Spiel aus dem ersten Drittel nach und nach Tribut zollen. Mit zwei Powerplay-Treffer durch Schlicht und Keusen übernahmen die Gastgeber die Führung, die Keusen nach sehenswerter Einzelleistung von May mit einem Schuss ins leere Tor auf 5:3 ausbauen konnte.

Im Schlussabschnitt - May erhöhte noch auf 6:3- verlegte sich Assenheim mehr und mehr aufs Verwalten. Eng hätte es werden können, hätte Deggendorf nach dem 4:6-Anschluss das folgende Powerplay noch verwertet (52.). So aber nutzte Keusen - diesmal von Schlicht in Szene gesetzt - seine Möglichkeit fünf Minuten vor dem Ende zum 7:4 - die Vorentscheidung. Das Powerplaytor durch May hat lediglich statistische Bedeutung.

Rhein-Main Patriots: Dombrowsky (ab 41. Heyde), Lachmann, Blum, Keusen (3), May (2), Neumann, Aletter, Sven Schlicht (1), Etzel (1), Schardt, Schäfer, Rosandic.

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