Eishockey, Regionalliga

Jehner zieht nach Abstieg Konsequenzen

19. März 2017, 13:05 Uhr
Marcus Jehner wird nach dem Abstieg aus der Regionalliga als Trainer der Amateur-Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. (Foto: Nici Merz)

Die Roten Teufel Bad Nauheim sind aus der Eishockey-Regionalliga West abgestiegen. Die Amateur-Mannschaft unterlag in der zweiten Playdown-Runde der Soester EG auch im zweiten Duell; diesmal mit 3:6 (1:2, 1:2, 1:2) vor 80 Zuschauern am Freitagabend im Colonel-Knight-Stadion. »Ich kann keinem einen Vorwurf machen. Die Jungs, die da waren, haben alles versucht«, sagt Marcus Jehner, der Trainer, der den Weg zurück in die Hessenliga nicht mitgehen wird.

»Ich bin in den letzten beiden Jahren intern an Grenzen gestoßen. Das werde ich nicht weiter mitmachen. Der Ausbildungs-Charakter, den die Mannschaft einmal haben sollte, ist nicht gegeben«, sagt der 47-Jährige, der das Team vor vier Jahren übernommen hatte. In der Vorsaison waren Talente aus dem eigenen Nachwuchs eine Liga höher beim Oberliga-Kooperationspartner Neuwied geparkt worden, in dieser Saison nun hatte das DNL2-Team Vorrang.

Statt den semiprofessionell arbeitenden ehemaligen Oberligisten wie Ratingen und Hamm warten nun die reinen Hobby-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Darmstadt Dukes oder auch die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg auf die Roten Teufel. Dass diesjährige Leistungsträger wie Tim Ansink, die Aaltonen-Brüder Kiian und Magnar oder auch RT-Topscorer Christopher Vermeesch auch in der Hessenliga ihre sportliche Qualität für die Roten Teufel auf das Eis bringen, darf bezweifelt werden.

Nach der 1:3-Niederlage im ersten Duell in Soest standen die Roten Teufel mit dem Rücken zur Wand. Während der Gast mit zwei Kontingentspielern und Verstärkung aus dem DNL-Kader von Iserlohn angetreten war, spielten die Gastgeber sprichwörtlich mit dem letzten Aufgebot; und dies nicht einmal schlecht. Martin Prada erzielte die Führung, und Dominik Kail brachte Bad Nauheim sechs Minuten vor dem Ende tatsächlich noch auf 3:4 heran, ehe Soest mit zwei späten Treffern den Sack zuschnürte. »Die Gäste waren clever und konsequenter in der Chancenauswertung. Wir hatten auch unsere Möglichkeit, konnten sie aber nicht nutzen«, resümierte Jehner. In der ersten Playdown-Runde waren bereits Dortmund und Grefrath abgestiegen.

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