Lokalsport

Dineen trifft in der 80. Minute zum Sieg

Der EC Bad Nauheim startet mit einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen die Eisnpiraten Crimmitschau in die Playdown-Runde.
14. März 2017, 23:09 Uhr
Nick Dineen (l.) zieht ab und triff zum entscheidenden 4:3 nach Verlängerung für den EC Bad Nauheim gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto:Chuc)

Das geht ja gut los! Gleich die Auftaktpartie der Best-of-seven-Serie zwischen dem EC Bad Nauheim und den Eispiraten Crimmitschau wurde erst in der Verlängerung entschieden; mit dem besseren Ende für die Roten Teufel. Den entscheidenden Treffer erzielte Nick Dineen in der 80. (!) Minute. Die Mannschaft von Petri Kujala hat damit vor 2131 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion ihren Heimvorteil zu Beginn der Playdown-Serie der Deutschen Eishockey-Liga2 genutzt und durch einen 4:3 (1:0, 2:2, 1:1/1:0)-Erfolg den ersten von vier erforderlichen Siegen zum Klassenerhalt gefeiert. In der regulären Spielzeit hatten Marcus Götz, Harry Lange und Radek Krestan für die Gastgeber getroffen.

Es sind die berühmten Kleinigkeiten, die in der abschließenden Saisonphase die Spiele entscheiden. Zum Serien-Auftakt hatten sich die Gäste unterm Strich durch Strafzeiten aus dem Spiel genommen. Letztlich fiel auch der spielentscheidende Treffer der Hausherren in einer Überzahl-Situation. In der Overtime hatte zuvor Krestan einen Penalty für die Gastgeber vergeben. Überhuapt entpuppte sich Ryan Nie, der Keeper der Gäste als starker Rückhalt, parierte 42 der 46 Schüsse auf sein Tor.


Lockere Anfangsphase

Beide Mannschaften brauchten etwa eine Viertelstunde, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Die erste Strafzeit, ausgesprochen nach 14. Minuten bracht dann Schwung in die Partie. Während der zweiminütigen Überzahl brannte es mitunter lichterloh vor Nie, der aber erst bei nummerischer Ausgeglichenheit durch einen abgefälschten Schuss von Marcus Götz 19 Sekunden vor der ersten Sirene überwunden wurde.

Drei Powerplay-Situationen für die Roten Teufel brachten im zweiten Abschnitt ein optisches Übergewicht. Zunächst aber wendete Crimmitschau das Blatt. Ex-Teufel Jason Pinizzotto erzielte zunächst den Ausgleich (22.), dann ließ Eric Gollenbeck mit einem Rückhandschlenzer in Unterzahl (!) Rämö ganz schlecht aussehen. Mit einem Doppelschlag kam Bad Nauheim zurück. Zunächst traf Harry Lange und nur 71 Sekunden später untermauerte Radek Krestan seine Postion als bester Powerplay-Torschütze der Liga und traf zur erneuten Führung (36.).


Nie erst in Verlängerung bezwungen

Im Schlussabschnitt verteidigten die Roten Teufel 70 Sekunden lang in doppelter Unterzahl ihren Vorsprung, ehe wiederum Gollenbeck, der nominelle Vierte-Reihe-Mittelstürmer egalisieren konnte. Die Schlussviertelstunde lebte schließlich von der Dramaturgie. Bad Nauheim investierte deutlich mehr in die Entscheidungsfindung, konnte Nie aber erst in der Verlängerung bezwingen.

EC Bad Nauheim: Rämö – Johansson, Slaton, Gerstung, Götz, Erk, Ketter, Kohl – Meisinger, Dineen, Pauli, Krestan, Sarault, Alanov, Aab, Lascheit, Hofland, Frosch, Lange, Pauker. – Eispiraten Crimmitschau: Nie – Körber, Pyka, Oleff, Pozivil, Schietzold, Bartek – Bucheli, Lee, Pinizzotto, Ciernik, Pohl, Walsh, Schlenker, St. Jacques, Kabitzsky, Tramm, Gollenbeck, Halbauer.

Steno: Tore: 1:0 (20.) Götz (Aab), 1:1 (22.) Pinizotto (Lee, Schietzold), 1:2 (31.) Gollenbeck (Nie – 4-5), 2:2 (35.) Lange (Frosch), 3:2 (36.) Krestan (Johansson – 5-4), 3:3 (45.) Gollenbeck (Kabitzsky), 4:3 (80.) Dineen (5-4). – Schiedsrichter: Sascha Westrich. – Strafminuten: Bad Nauheim 10, Crimmittschau 16 plus zehn Minuten (Lee). – Zuschauer: 2131.

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