Meister gesucht

Wer holt die Futsal-Krone?

Jetzt geht’s ans Eingemachte, denn im Rahmen der Hallen-Kreismeisterschaften streiten sich am morgigen Samstag die besten 16 von ursprünglich 40 Mannschaften in der Groß-Karbener Sporthalle ab 12 Uhr um die »Friedberger« Futsal-Krone.
27. Januar 2017, 07:00 Uhr
Lars Pohl (links) und Benjamin Arnautovic hatten sich in der Vorrunden mit dem FCO Fauerbach und Türk Gück Friedberg gegenüber gestanden. Kreuzen sich die Wege beider Mannschaft nun auch in der Endrunde? (Foto: O)

Durchforstet man das finale Starterfeld des »Sparkassen-Futsal-Cups 2017«, ist mit wenigen Ausnahmen (SV Steinfurth, VfB Friedberg, FC Ober-Rosbach) alles dabei, was hierzulande im Amateurfußball Rang und Namen hat: Die Verbandsligisten FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg sind mit von der Partie, und aus der Gruppenliga konnten sich der FCO Fauerbach sowie der Türkische SV Bad Nauheim für weitere Aufgaben empfehlen. Die Kreisoberliga Friedberg stellt inklusive des Titelverteidigers SV Nieder-Weisel mit neun Mannschaften das mit Abstand größte Kontingent, hinzu gesellen sich mit dem FC Rendel und der SG Wohnbach/Berstadt zwei A-Ligisten sowie – quasi als Shooting-Star der vorab eigentlich chancenlosen Starter – die Cracks des B-Ligisten SV Schwalheim.

Für alle gilt vor dem Groß-Karbener Abschluss-Meeting gleichermaßen: Die in den Sporthallen Butzbach, Petterweil, Friedberg und Echzell ab Anfang Januar durchgeführten Qualifikations-Turniere dienten lediglich als Muntermacher – morgen muss man noch eine Schippe drauflegen, um in der Endabrechnung ganz weit vorne zu landen. Dass dabei Technik, Tricks und schöne Kombinationen im Vordergrund stehen mögen, wünscht sich nicht nur der Chef des ausrichtenden Kreisfußballausschusses, Kreisfußballwart Thorsten Bastian (Rockenberg), sondern auch die gastgebende und vor Ort federführende KSG 1920 Groß-Karben.

Darauf zu wetten, welche Teams aus den vier Zwischenrunden-Gruppen ins Viertelfinale einziehen, ist schon deshalb eine heikle Sache, weil die Klub-Verantwortlichen nur auf jene Leute zurückgreifen, die wirklich Futsal spielen wollen. »Das ist halt nicht jedermanns Sache«, bringt beispielsweise Fauerbachs Spielausschussvorsitzender Jürgen Güssgen die Sache auf den Punkt. Eben deshalb muss FCO-Coach Matthias Tietz, dessen Mannschaft vor Jahresfrist im Finale gegen den SV Nieder-Weisel knapp den Kürzeren zog, auch diesmal auf zwei seiner besten Leute – Kapitän Michael Walther und Torjäger Andreas Baufeldt – verzichten. »Freiwillige vor. Wer nicht will, der braucht auch nicht, denn im Fußball hat das, was draußen passiert, absoluten Vorrang«, meint derweil Karl-Heinz Stete, der Coach des KOL-Spitzenreiters SKV Beienheim. Ein Statement, das jedem einleuchtet. Amir Mustafic und Mustafa Fil, die Trainer der Verbandsligisten FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg, sehen es zwar ähnlich, werden aber – wie bereits in den Vorrundenspielen geschehen – ihre Auswahlen mit etlichen Stamm-Spielern der »Ersten« bestücken.

1000 Euro für den Sieger

Weshalb, ist durchaus nachvollziehbar, zumal neben Pokalen für die besten vier Teams dem Sieger nicht weniger als 1000 Euro winken. Und zwar garantiert durch die Sparkasse Oberhessen, der erneut die finanzielle Ausstattung obliegt. 500 Euro erhält der Turnierzweite, jeweils 250 Euro gibt’s für die beiden Rangdritten, während die in den Viertelfinal-Duellen unterlegenen Mannschaften je 50 Euro mit nach Hause nehmen können. Eintrittskarten fürs Bundesliga-Derby Eintracht Frankfurt – SV Darmstadt 98 erhalten der erfolgreichste Torschütze, der beste Spieler und der beste Torwart – jeder zehnte Torschütze darf sich am Jury-Tisch eine Flasche Sekt abholen.

Eröffnet wird das Indoor-Meeting übrigens von Karbens Bürgermeister Guido Rahn, die Siegerehrung übernimmt Stephanie Becker-Bösch (1. Kreisbeigeordnete) in Vertretung des beruflich verhinderten Landrats Joachim Arnold. Sicher sinnvoll, um während der Turnierduelle Missverständnisse zwischen Spielern und Schiedsrichtern auf ein Minimum zu reduzieren: Allen beteiligten Protagonisten bietet Armin Kling (Nieder-Florstadt) vor Ort einen Service der besonderen Art, nämlich ab etwa 11.30 Uhr eine Einführung ins Futsal-Regelwerk.

*

Zwischenrunde, Gruppe 1: SV Germania Schwalheim (B-Liga), Türk Gücü Friedberg (Gruppenliga), FC Rendel (A-Liga), SG Dorn-Assenheim/Weckesheim (KOL).

Die Spiele: Dorn-Assenheim/Weckesheim – Schwalheim (12 Uhr), Rendel – Türk Gücü Friedberg (12.15 Uhr), Türk Gücü Friedberg – Dorn-Assenheim/Weckesheim (14 Uhr), Schwalheim – Rendel (14.15 Uhr), Schwalheim – Türk Gücü Friedberg (16 Uhr) und Rendel – Dorn-Assenheim/Weckesheim (16.15 Uhr).

Gruppe 2: SV Nieder-Weisel (KOL/Titelverteidiger), SV Bruchenbrücken (KOL), FV Bad Vilbel (Verbandsliga), SG Wohnbach/Berstadt (A-Liga).

Wohnbach/Berstadt – Nieder-Weisel (12.30 Uhr), Bruchenbrücken – Bad Vilbel (12.45 Uhr), Nieder-Weisel – Bruchenbrücken (14.30 Uhr), Bad Vilbel – Wohnbach/Berstadt (14.45 Uhr), Nieder-Weisel – Bad Vilbel (16.30 Uhr), Wohnbach/Berstadt – Bruchenbrücken (16.45 Uhr).

Gruppe 3: VfB Petterweil (KOL), SKV Beienheim (KOL), Türk. SV Bad Nauheim (Gruppenliga), FCO Fauerbach (Gruppenliga).

Fauerbach – Beienheim (13 Uhr), Bad Nauheim – Petterweil (13.15 Uhr), Petterweil – Fauerbach (15 Uhr), Beienheim – Bad Nauheim (15.15 Uhr), Bad Nauheim – Fauerbach (17 Uhr), Petterweil – Beienheim (17.15 Uhr).

Gruppe 4: FC Karben (KOL), SV Staden (KOL), TuS Rockenberg (KOL), TSG Ober-Wöllstadt (KOL).

Rockenberg – Karben (13.30 Uhr), Ober-Wöllstadt – Staden (13.45 Uhr), Staden – Rockenberg (15.30 Uhr), Karben – Ober-Wöllstadt (15.45 Uhr), Staden – Karben (17.30 Uhr), Rockenberg – O.-Wöllstadt (17.45 Uhr).

Viertelfinale: 1. Gruppe 1 – 2. Gruppe 2 (18.15 Uhr), 1. Gruppe 2 – 2. Gruppe 1 (18.30 Uhr), 1. Gruppe 3 – 2. Gruppe 4 (18.45 Uhr), 1. Gruppe 4 – 2. Gruppe 3 (19 Uhr).

Halbfinale: Sieger VF Spiel 1 – Sieger VF Spiel 3 (19.30 Uhr), Sieger VF Spiel 2 – Sieger VF Spiel 4 (19.45 Uhr).

Endspiel : Anstoß um 20.15 Uhr.

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