Ortsumgehung Wöllstadt steht ganz oben auf der Liste

Wöllstadt (hed). Die Ortsumgehung Wöllstadt steht ganz oben auf der Prioritätenliste des Landes Hessen. Im neuen Investitionsrahmenplan des Bundes bis 2015, den Verkehrsminister Ramsauer am Donnerstag vorstellte, wird die 38,8 Millionen Euro teure B3/B45-Umfahrung als wichtigstes Bundesstraßenprojekt eingeordnet.
16. Dezember 2011, 19:43 Uhr
Startklar: Die Pläne für die Ortsumgehung Wöllstadt liegen bereit. (Grafik: WZ)

Noch wichtiger ist aber, dass die Ortsumgehung wohl unter den Projekten zu finden ist, die über die zusätzliche Milliarde sofort angegangen werden sollen.

Über die Verwendung der zusätzlich bewilligten 600 Millionen Euro für den Straßenbau entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Mitte Januar soll dem Gremium eine Projektliste vorgelegt werden, auf der laut dem BI-Vorsitzenden Peter Dangelmaier auch die Ortsumgehung Wöllstadt steht. »Die Chancen stehen gut«, sagte er der WZ. Wie Dangelmeier berichtet, habe Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Ramsauer einen Brief geschrieben und die B 3 in der Priorität gleich hinter der A 7-Erweiterung bei Kassel eingeordnet.

Gute Chance für Bau bis 2015

Selbst wenn das Projekt nicht dank der zusätzlichen Milliarde verwirklicht wird, sind die Chancen auf einen Bau bis 2015 gut: Denn auch im Investitionsrahmenplan des Bundes bis 2015 steht die Ortsumgehung ganz vorne. Zwar räumt Ramsauer ein, dass im Fünfjahreszeitraum vor allem Sanierungen umgesetzt werden und »kaum Spielräume für Neubeginne bestehen«, sollten sich aber weitere Finanzierungsquellen (EU-Gelder oder nicht in Anspruch genommene Mittel durch Bauverzögerungen) auftun, könnten sich Handlungsspielräume ergeben. Dann würden die Projekte angestoßen, bei denen Baurecht besteht – was bei Wöllstadt seit 2010 der Fall ist.

»Vor einem halben Jahr standen wir in der Prioritätenliste noch auf Platz 18«, meinte Dangelmeier. Dank des Drucks aus der Bevölkerung und den politischen Verhandlungen hinter den Kulissen sei man nach oben gewandert. Die BI werde im neuen Jahr auch die Bahn anschreiben und um Unterstützung bitten. Dangelmeier: »Denn auch die braucht die B3, um die Brücken für ihre beiden neuen Gleise bauen zu können.«

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