Jukuz-Quartett organisiert Kunst- und Kultur-Tag

15. Januar 2015, 19:03 Uhr
So sieht Vorfreude aus. Sie organisieren zum ersten Mal »Das Fest am Selzerbrunnen – Born to be in Karben«.

»Born«, das alte Wort für Quelle/Brunnen, ist eine Anspielung auf den Selzerbrunnen, der zu den ältesten deutschen Mineralbrunnen gehört. Zum ersten Fest dieser Art laden vier Organisationen ein, die mit dem Jukuz eng verbunden sind.

Zum Feiern, Genießen, Schlemmen und Mitmachen laden verschiedene Anbieter auf dem zwei Hektar großen Selzerbrunnen-Gelände, in der Kulturscheune, dem Haupthaus und dem Eishaus (Bildhauerwerkstatt) ein. Veranstalter des ersten Festes sind vier kulturelle Institutionen aus Karben, die alle die Gebäude auf dem Selzerbrunnen-Gelände nutzen. Ein perfekter Ort für das neue Fest, denn seit Bestehen des Jukuz sind das Gelände und die Kulturscheune Treffpunkt
aller Kulturschaffenden in der Stadt.

Es sind dies das der Fachbereich Kinder-Jugendarbeit, Kultur und Sport der Stadt , die KSK-Kulturscheune Karben, die KIK – Kultur Initiative Karben und die Musikschule Bad Vilbel und Karben. Das neue Fest soll Kennzeichen und Dokumentation der gelungenen Zusammenarbeit sein.

Teil des Kultursommers Mittelhessen

Anders als das Angebot des »Tags der offenen Tür« soll »Das Fest am Selzerbrunnen« Inhalte in den Fokus rücken und die Räumlichkeiten präsentieren. Die Organisatoren wünschen sich, dass ihr Projekt sich zu
einem kulturellen »Dauerbrenner« entwickelt. Einen ersten großen Erfolg konnte das Veranstalter-Quartett bereits verbuchen, wie Fachbereichsleiter Tobias Ludig informierte. »Wir sind Teil des vom 13. Juni bis 13. September 2015 dauernden ›Kultursommers Mittelhessen».« Dieser stellt in diesem Jahr Ideen, professionelle Projekte und Beiträge aus den Sparten Theater, Musik, Performance, Bildende Kunst und Literatur zum Thema »Miteinander« an ungewöhnlichen Spielorten vor. Da passt das Projekt der Karbener perfekt. Es erfüllt alle Kriterien, lädt zum unbeschwerten Genießen von Kunst und Kultur ein. Zusammenspiele zwischen den einzelnen Genres, Überwinden der Spartengrenzen und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit gehört zum Festprogramm.

Für das Fest wird kein Eintritt erhoben, auch weil die Aufnahme des Festes in den Veranstaltungskalender der KultursommerRegion Mittelhessen eine Übernahme von 30 Prozent oder mehr der Kosten verspricht. Geplant ist eine zeitgleiche Belegung der Räume und des Außengeländes, was bedeutet, dass Veranstaltungen parallel laufen. Um elf Uhr lädt die Musikschule Bad Vilbel und Karben auf den Schotterplatz zu einem Open-air-Jazz-Frühschoppen mit einer Lehrerband ein, wie Musikschulleiter Martin Förster erläuterte. Ab 14 Uhr sollen Musikschulbands auftreten und Lehrer in den Unterrichtsräumen des Haupthauses Erwachsene und Kinder zum Ausprobieren von Instrumenten einladen, kündigte die Karbener
Musikschul-Zweigstellenleiterin Angela Krämer-Galande an.

Liedermacher spielen für Spenden

Ab 17 Uhr gehört die Bühne dann Jongleur Andy Gebhardt, der mit seinem Bühnenprogramm und einem Workshop alle Altersstufen anspricht. »Es wird eine Interaktion
zwischen Künstler und Publikum geben«, sagte Elfi Stenger von der KIK. Im Eishaus öffnet Bildhauerin Michaela Hagen ihre Werkstatt. Sie nutzt das Selzerbrunnen-Gelände bereits seit fünf Jahren. Das Jukuz-Team wird den Außenbereich in ein Spiel-
paradies mit Attraktionen und Aktionen für Kinder und Familien verwandeln. Im Jugendbereich des Haupthauses besteht die Möglichkeit, Billard und andere Spiele zu spielen. Weitere Highlights sind zwei Führungen. »Eine Führung hat unsere Räume und unsere Angebote wie die seit 30 stattfindenden Kinderplaneten, deren Konzept und Spielgeschichten zum Inhalt. Zur Erinnerung werden Figuren aus den Spielgeschichten in Kostümen auftreten«, erläuterte Ludig. Bei der zweiten Führung stehen das Gelände und seine Geschichte, die Gebäude und Räume im Mittelpunkt.

Bespielt wird die Bühne der Kulturscheune am Nachmittag durch allein für Spenden auftretende Liedermacher. »Drei bis vier
lokale und regionale Singer und Songwriter werden ihre Rock- und Pop-Songs präsentieren«, kündigte Hans-Christian Arlt von den KSK-Musikspezialisten an. »Am Abend lädt eine bekannte Frankfurter Rock ’n’ Roll-
Cover-Band zum Tanzen ein. Zum Repertoire gehören Hits aus den 1950er und 1960er Jahren«, stellte Oliver Maaß in Aussicht.

Aus dem Gewinn der Veranstaltung sowie dem Verkauf von Essen und Trinken sollen 120 neue Stühle für die Kulturscheune
gekauft werden, berichtete Krämer-Galande. Die Techniker der KSK benötigen für den perfekten Sound bei Konzerten zehn neue Lautsprecher. Sponsoren seien für beide
dringend benötigten Anschaffungen willkommen.

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