Elvis-Festival

Elvis-Festival: Nimmermüde Jerry-Lee-Schwester rockt die Fans

Gemütlicher und familiärer als in Bad Nauheim wird in der Kreisstadt seit zehn Jahren das Elvis Weekend gefeiert. Stargast war diesmal die Schwester von Jerry Lee Lewis, Linda Gail.
20. August 2017, 16:43 Uhr
Rockt wie ihr Bruder Jerry Lee: Linda Gail Lewis.

Zum zehnjährigen Jubiläum leistete sich der Elvis-Presley-Verein (EPV) Bad Nauheim/Friedberg mit Linda Gail Lewis einen Stargast. Die zwölf Jahre jüngere Schwester von Jerry Lee Lewis tourt mit ihren 70 Jahren noch immer durch die USA und Europa. Sie rockt am Piano genau so vehement wie Jerry Lee, interpretiert dessen Klassiker ebenso stark wie Songs des King, dem sie als Teenager begegnet war. »Ich habe die ganze Zeit kein Wort gesprochen«, erzählt sie während ihres fast 90-minütigen Auftritts im proppenvollen Museumshof.

Krüger rockt auf dem Elvis-Presley-Platz.
Krüger rockt auf dem Elvis-Presley-Platz.

Die Fans feierten die »Queen of Rock ’n’ Roll«, der ihre Musik noch so richtig Spaß macht. Sie war der Höhepunkt des dreitägigen Musikprogramms, das am Freitag im strömenden Regen von Steve Montana eröffnet worden war. Mit dabei waren die Kusängs, drei Cousins aus Unterfranken, die als jüngste Rockabilly-Band Deutschlands gelten und die zusammen mit Linda Gail Lewis Hound Dog erneut spielten.
Vertreten waren auch Ike and the Capers. Das Quartett aus Berlin begeisterte mit frühen Elvis-Hits.

 
Fotostrecke: 16th European Elvis Festival


Singender Seemann

Zusammen mit Piano Sam von den Blue Rhythm Four begleiteten sie Linda Gail Lewis ebenso wie Johnny-Cash-Sänger Horst Franke, Roy-Orbinson-Interpret Marcel Reisco oder den Engländer Paul Ansell, der mit dem Backgroundchor The Velvet Candles mit selteneren Elvis-Stücken aufwartete.

Der singende Seemann Freddy Albers sang zu Halbplayback Hits der 50er und 60er. Das Finale am Sonntagnachmittag gestaltete die Rock ’n’ Roll-Band The Wild Bobbin Baboons. Unter den vielen Fans waren die Berliner Armin Brecker und Eva-Maria Selbrück. »Wir sind zusammen 150 Jahre alt«, meinten die beiden Elvis-Jünger, die vom Ambiente des Hofs angetan waren.

150 Jahre alt ist dieses Berliner Paar, das Elvis noch immer huldigt.
150 Jahre alt ist dieses Berliner Paar, das Elvis noch immer huldigt.

Am Samstag wurde auf dem Elvis-Presley-Platz gefeiert. Dort bot sich den Besuchern ein buntes Bild: Der Nachbau eines Cadillacs, BMW Isettas, Verkaufsstände und großflächige Elvis-Fotografien, einige mit Loch im Bild, das durch den Besucherkopf ersetzt werden konnte. Auf der Bühne hatte zunächst Bob Brook & the Criminals den Besuchern mit heißem Rockabilly und Rock ’n’ Roll kräftig eingeheizt.

Fans huldigen Elvis

Beim Elvis-Quiz, moderiert von Jutta Himmighofen-Strack, setzte sich Elvis-Interpret Peter Tauth gegen Michael Aden durch. Beide erhielten von Lena Herget im feschen Petticoat Spiele von Pegasus.
Ab Mittag spielte Krüger rockt. Der schon mal als bester deutscher Jerry Lee Lewis bezeichnete Musiker und seine Mitstreiter trieben mit Rockabilly und Boogie Woogie die Stimmung in die Höhe. Der Drummer stand auf seinem Schlagzeug, der Bassist lag unterm Kontrabass, und Krüger hielt es nicht mehr auf dem Hocker.

 
Fotostrecke: Elvisfest in Friedberg

In den Pausen tanzten die Lollipops aus Rosbach fetzigen Boogie und Rock ’n’ Roll, darunter zwei Shows, die 2016 einstudiert worden waren. Fester Bestandteil des Weekends ist Rio – The Voice of Elvis samt neunköpfiger Band in der Stadthalle. Die Fans feierten Rio und huldigten Elvis.

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