Domino-Weltrekord

Weltrekord! Domino-Steine in Nidda fallen trotz Schrecksekunde

Beim Domino-Day in Nidda hat Patrick Sinner zwei Weltrekorde gebrochen. Bis es soweit war, wurden Sinner und sein Team fast Opfer ihrer eigenen Show. Die nächste Auflage ist schon in Planung - mit der Bundeskanzlerin. Wir haben Fotos und Videos.
12. August 2017, 12:37 Uhr
Der erste Weltrekord für den größten Domino-Kreis ist gefallen (Foto: pm)

Glück und Pech liegen oft nah beieinander. Noch während die 1000 Zuschauer am Freitagabend über den ersten gebrochenen Weltrekord jubelten, passierte das Missgeschick. Das, wovor die Domino-Bauer um Patrick Sinner aus Kerfenrod bis zuletzt Angst gehabt hatten. Die aufwendige Inszenierung rund um die zwei Domino-Weltrekorde hätte um ein Haar die zwei Wochen lange Aufbauarbeit zerstört.

 

Ein Knall zerstörte fast alles

 

Soeben war in der proppenvollen Sporthalle der Mittelstufenschule in Nidda der erste von zwei Weltrekorden gebrochen worden. Ein Kreis aus 77 777 Domino-Steinen mit einem Durchmesser von sieben Metern fiel zwar nicht komplett, doch die rund 100 stehen gebliebenen Steine änderten nichts an der neuen Bestmarke.

+++ Im Video: Hier fällt der Pyramiden-Weltrekord +++

 

Dann knallte es unter der Hallendecke. Aus einem über dem gefallenen Kreis aufgebauten Gerüst schossen Luftschlangen heraus. Als sich der Jubel langsam legte, war von dem surrenden Geräusch der fallenden Steine aber nichts mehr zu hören.

 

  
 
Fotostrecke: So lief der Domino-Weltrekord in Nidda



Halbe Stunde WIederaufbau

 

Eine Luftschlange war nicht dort gelandet, wo sie hätte landen sollen. Sie brachte eine Verbindungslinie zwischen zwei Bildern, die quer durch die Halle verlief, zum Einsturz. Hektik beim Team um Sinner, doch die Hände blieben ruhig. Schon bei den Vorbereitungen mussten 40 000 Steine doppelt aufgebaut werden. Eine halbe Stunde dauerte der Neuaufbau der Linie, dann ging es weiter - alles unter dem wachsamen Auge von Olaf Kuchenbäcker vom Deutschen Rekord Institut und Notar Richard Trunk.

 

 

Perfekter Rest

 
Die weltweit größte Domino-Pyramide fällt. (Foto: pm)
Die weltweit größte Domino-Pyramide fällt. (Foto: pm)

Der Rest war eine perfekte Kettenreaktion. Nur an einer Stelle stockte den Zuschauern nochmal der Atem. Justus Kühn aus Selters musste live eine Sicherheitslücke schließen. Das war zwar vorher alles geplant, doch dass er mit dem Fuß zwei Dutzend Steine umstößt eher nicht. Das Surren der Steine blieb aber am Leben, und so ging es schnurstracks erst auf die Mona Lisa und dann auf die 3,20 Meter hohe grüne Pyramide mit 8000 Steinen zu. Als diese komplett in sich zusammengefallen war, war auch der zweite Weltrekord in trockenen Tüchern.

+++ Im Video: Hier fällt die Mona Lisa +++

 

Angebot mit Merkel steht

 

Besondere Glückwünsche überbrachte CDU-Generalsekretär und Domino-Fan Peter Tauber. Er stellte sogar in Aussicht, einen speziellen Gast für die nächste Auflage mitzubringen. Dann lässt Sinner zum zehnten Mal Domino-Steien fallen. Noch in derselben Runde wurde Rainer Lapp, Inhaber des Niddaer Rewe Marktes, wieder als Hauptsponsor verpflichtet. “Aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus”, rief Tauber dem Mann zu, der als Hauptsponsor des Events die Kettenreaktion auslösen durfte.

Niddas Bürgermeister Hans-Peter Saum sagte ebenfalls seine Unterstützung zu: “Dann aber in einer größeren Halle.” Immerhin verpassten rund 500 Schaulustige die Veranstaltung, weil schlicht kein Platz mehr in der Halle war. Sogar auf der Treppe zur Tribüne gab es kein Weiterkommen.

 

Beim nächsten Mal soll alles größer werden. Mehr Platz, mehr Steine, vielleicht auch mehr Promis. Das wahlkampftechnisch clever platzierte Angebot von Tauber mit Bundeskanzlerin Angela Merkel steht jedenfalls.

 

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